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del gegen England, Amerika, die Niederlande u. a. m. zurücksteht, da es im Gan-zen jährlich nur für 390Mill., mithin ' weniger als Großbritannien bei derHälfteBevölkerung ausführt. Es wil d immer mehr ausgesprochen, wie man kort demAckerbau eine Art Monopol zu sichern sucht und dagegen die Manufacturisten undHandelsleute, als die wichtigsten Conssmenten, aus dem Auge verliert, ja wie manbisher nicht einmal gewußt hat, welche Bortbeile die sranz. Schiffe vor den engl.voraus baben, indem ibnen keine osiindische Compagnie die Häfen vorschreibt, diesie besuchen dürfen. Sobald sich aber Frankreich der Handelssi eibeit nähern wird,ist s. Beispiel eingreifend auf alle übrige Staaten, besonders Deutschland , das dieNachtheile des Prohibitismus am stärksten fühlt, und dessen südliche Theile sich,nach dem verunglückten darmstädter Handelscongreß, zu Stuttgart angelegen seinliefen, sich unter einander durch Zollherabsetzungen einen Markt für ihre In-,dustrie zu öffnen; ohnehin können die S taatscassen durch dasProhibiiivfvüem nichtmehr so viel gewinnen, als sie bisher gewonnen haben. Wir Deutsche wenigstenshaben nicht nöthig, gleich den Amerikanern am 22. Mai 182 t, den Zolltarif zuBeschränkung der Einfuhr auswärtiger Fabrikate zu verstärken, da unsere Fabrica-tion keiner andern Begünstigung als der Ausdehnung des Absatzgebietes bedarf.Am glücklichsten wirken dem Prohibitivsrstem entgegen die Aollvereiniaungen zwi-schen den deutschen Staaten, z. B. die zwischen dem Großherzogthum Hessen undPoetiken d. 1. Juli 1828, und schon am 1. Nov. 1829 bezeugte der Präsident desgrofherzogl. hessischen Fmanzmisseriums, Frech. v. Hoffmann, den wohlthätigenEinfluß dieses Vereines auf die Interessen des Volkes. Seitdem sind Baiern undWürtembera mit Preußen und Hess n in denselben Verband getreten.— Selbstin den jungen Freistaaten Amerikas bört man das Wort der Handelsfreiheit. Nach-dem der Präsident Las Heras bei Eröffnung des Congresses der Platarepublik ge-sagt hatte, daß keine Privilegien irgend einer Art bestehen sollen, und die Republik dazu beitragen möge, den traurigen Irrthum, daß Bei böte und Beschränkungenden Reichthum und die Volkswohlfahrt befördern, zu verbannen, fuhr er fort:„Außer dem Gesetze zur Sicherung der persönlichen Freiheit, der Denkfreiheit, derUnverletzbarkeit des Eigenthums und der Gleichheit vor dem Gesetze, eröffnet sichallen qewerbfleißigen Menschen die freie Concurrenz im Gebiete der vereinigtenProvinzen. Dieses Gesetz ist eine Folge der Rechte des Menschen in der Gesell-schaft, eS wird das lebendige Princip der Bereinigung unter den Provinzensein, es wird den Samen der Eifersucht und der Norurtheile ausrotten, wel-cher sie etwa beseelt, und endlich der Nothwendigkeit, Handelsvertiäge zuschlie-ßen, ein Ende machen, die als eine Frucht der Unwtssenheit an sich blutige undfür den Sieger nutzlose Kriege veranlaßt haben". 73.
Projection, Hinwerfung des Bildes eines Gegenstandes aus ein Fläche,ist dessen Abbildung durch gerade, entweder unter sich parallele oder nach einem ge-gebenen Punkte zusammenlaufende Linien, die die Entwerfungsfläche also in Punk-ten treffen, und durch diese Punkte dasBi'd machen. (E. Perspektive.) Hier-von wird vorzüglich bei Enkwerfung der Landcharlen Gebrauch gemacht. Nimmtman z. B. zur Enkwerfung eines Planiglobiums (s. d.) der Erde dosAuge imPo! und die Ebene des ÄguatorS zur Projectionsebene an, so erhält man einePolarprojection der Erdbalbkugel. lind ebenso werden andre Projektionen erhalten,je nachdem ein andrer Standpunkt oder eine andre Entwurfsebeue angenommenwird. Eine eigentliche Projektion, welche nach ihrem Erfinder Mercaror's-(s. d.) Projektion heißt, wird namentlich bei Seecharten angewendet. DieTheorie derselben, und die der übrigen vorzüglichsten Projektionen, erläutertBode in seiner „Anleitung zur Kenntniß der Erdkugel" (2. Anst., Berlin 1803,mit Kupfern). Tiefere Untersuchungen gibt Lacroix in seinen „bss-meiw <IuGeometrie clcsorPtive" (4. Aufl., Paris 1812). Als eine der besten Pro-