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phantuS, QcelluS, Timäus führten sie weiter. Namentlich Zeichnete sich Philolaus ,Hessen Bruchstücke der wichtigste Nachlaß au? der prthag. Schule sind, durch sei»astronomische« System au«. Mit der Mathematik hing somit auch die Natur-wissenschaft zusammen. In Ansehung der Weisheit überhaupt lehrte P., daß daswahre Wissen solche Gegenstände umfasse, welche in ihrer Namr unveränderlich,ewig und unz-rstoibar sind, und von denen allein eigentlich gesagt werden kann, daßsie er,stiren. Wer sieb diesen; Studium widmet, ist ein Philosoph. Der Zweck derPhilosophie ist, den menschlichen Meist durch die Anschauung (Contemplation) demgöttliche» äkmdch und zuletzt geschickt zu machen, in die Versammlung der Matterzu treten. Mit größtem Fl> iß ist dahin zu streben, den Meist von der Herrschaft derLeidenschaften, von dem Einflüsse der sinnlichen Mcgenständr möglichst frei zu ma-chen, damit er zu der Anschauung des Geistigen und Göttlichen geschickt werde. Zudiesem Zwecke muß man den Beistand der Gottheit und der guten Dämonen imGebete anrufen. Conlemplative Weisheit kann nicht vollständig erreicht werdenohne gänzliche Abgezooenheit von den gewöhnlichen Dingen, ohne völsige Ruhe undFreiheit des Geistes. Daher die Nothwendigkeit, eine von der Welt gesonderte Ge-sellschaft zu stiften für Anschauung und Studium. — Dte theoretische Philosophiedes P., welch e von der Natur und ihrem Ursprünge bandelt, war in das tiefsteDunkel gehüllt, lind wir wissen Nichts davon, als was sich aus einzelnen Winkender Alten errathen läßt, Gott ist, noch P., wie es scheint, der Weltgeist, allent-halben von dem Centrum aus verbreitet, die Quelle alle« lhierücheu Lebens, die ei-gentliche und innere Ursache aller Bewegung, in der Substanz dem Licht ähnlich,in der Natur gleich der Wahrheit, das erste Princip des Weltalls, unsäkug eine»Leidens, unsichtbar, unzerstörbar und kaum mit dem Gstste zu ersassen. Der Gott-heit untergeordnet waren, nach den Pvthagoräcrn, 3 Gattungen von Intelligenzen,Götter, Dämonen und Heroen, verschieden an Würde und Vollkommenheit, jenachdem sie, als Ausflüsse des b,ochsten Gottes, mehr oder minder von ihrer O.uelleentfernt waren. Die Heroen dachte er als bekleidet mit einem feine» materiellenKörper. Zu diesen 3 Gattungen kam eine vierte, der menschliche Geist, ebenfallsein Ausfluß der Gottheit. Da Gott ein Einiger und der Ursprung aller Verschie-denheit ist, so wurde er als Monas, und die untergeordneten Geister als von derEinheit abgeleitete und in der Einheit enthaltene Zablen dargestellt. So waren dieZahlen des P. den Ideen dcs Plato äbnlich, mir daß sie in den Dingen selbst ent-halten sind. Die Region der Lust kochten sich die Pytbagoräer angefüllt mit Gei-stern, Dämonen und Heroen, welche Meuschen und Thieren Gesundheit oderKrankheit erzeugen und mittelst der Träume und andrer Mittel der Divinationdie Kunde zukünftiger Dinge mittheilen. Die Seele wurde von P. ebenfalls eineZahl genannt, und dadurch erkennt sie, nach Philolaus, erst die Welt; sie ist einAusfluß aus dem Centralfeuer, daher in steter Bewegung und unzerstörbar. Vondem Menschen glaubten die Pvkhagoräer (wenigstens die später»), daß, da er auseiner elementaren Natur, aus einem göttlichen oder rationalen Princip bestehe, erei» Mikrokosmos sei; daß seine Seele ein sich selbst bewegendes Princip und aus2 Theilen zusammengesetzt sei, dem rationalen, welcher ein Theil der Weltseele,Ausfluß des Cemralscuers, sei und im Gehirne wohne, und dem irrationalen, wel-cher die Leidenschaften in sich fasse und im Herzen wohne; daß in beiden der MenschEtwas mit den Tb eren gemein habe, die wegen der Mischung ihres Körpers unddes Mangels der Sprache unfähig seien, vernünftig zu handeln; daß die sensitiveSeele (Aep.oc) untergehe, der rationale Geist eorc) aber unsterblich sei,
weil er aus einer unsterbliche» Quelle stamme; daß der letztere, wenn er aus denFesseln des Körpers gelöst worden, ein ätherisches Vehikel annehme und in die Woh-nungen der Todten übet gehe, wo er bleibe, bis er auf diese Welt zurückkehre, umemrn andern menschlichen oder thierischen Körper zu bewohnen, und daß er endlich,