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Quutre-braS (Treffen bei)
auf derselben zeigte, niederwer fen und um jeden Preis die Annäherung und Derei-»igunz Wellingtons, den man von Brüssel her zu erwarten hatte, zu verhindernsuchen. stcey befehligte sonach den linken Flügel des franz. Heeres und bildete denKeil, den Napoleon zwischen das britische und das preuß. Heer zu treiben gedachte,während er sich selbst auf Blücher stürzen wollte. Ney's Auftrag scheint, wie ausden darüber geführten Beschwerden und Rechtfertigungen hervorgeht, schwieriggewesen zu sein, indem er durch eine gewisse Unbestimmtheit diesen Feldherrn in dieunangenehme Lage versetzte, nach den eintretenden Umstände» zu handeln und beimMißlingen die Schuld auf sich nehmen zu müssen. Ney führte den erhaltenen Be-fehl buchstäblich aus, d. h. er rückte den 16. Juni bis FraSneS und seine Vorpostenüber den Ort hinaus bis gegen O.uatre-bras, wo sie aber auf einen vorgeschobenenPosten von dem Corps des Erbprinzen von Orauien stieße», den der Prinz Bernhardvon Weimar von O.uatre-bras aus vor sich hingestellt hatte. Dieser Posten hielt sichunerschütterlich; die Nacht war eingetreten und erlaubte nicht, näher zu untersuchen,was hinter demselben vorgehe; hiernüchst hatte der Marschall Ney den ganzen Tagüber rechts in seinem Rücken eine sehr lebhafte Kanonade gehört (es war die zwi-schen Vandamme, Grouchy und dem 1. preuß. Armeeeorps in der (legend vonFleurus ), welche auf keine allzu raschen Fortschritte der Franzosen schließen ließ.Dieser Umstand legte ihm Vorsicht auf; er blieb bei FrasneS liehen. Gewißwar der tapfere Widerstand, den das 1. preuß. Armeecorps an diesem Tage leistete,und den Grouchy und Vandamme nicht rasch genug beseitigen konnten, ein uner-wartete«, verdrießliches Ereigniß für Napoleon . Vielleicht hatte er gehofft, mitseinen Hauptmassen schon am 16. noch über Fleurus hinausdringen zu können.Während nun in der Nacht vom 15. zum 16. die britischen Heeresabiheilungen,über Napoleons eigentlichen Angriffspunkt nicht länger mehr ungewiß, aus ihrenCankonirungen aufbrachen und auf der Straße von Brüffel gegen O.uatre-braszogen, um wo möglich die Preußen zu unterstützen, wählte Blücher ein Ldchlacht-feld ndrdl. von Fleurus für sein 1., 2. und 3. Armeecorps, die Briten auf seinemrechten Flügel und sein 4. Armeecorps unter Bülow von Lüttich her zuversichtlicherwartend, «eine Stellung war allerdings in einem eng zusammengedrängten Halb-zirkeh aus Anhöhen, durch den Lignybach schwach gedeckt, von dein Besitze der Dör-fer ^t.-Amand, Ligny, Tongrines und Sombref in der Front abhängig und durchdie Straße von O.uatre - bras nach Namur im Rücken durchschnitten. Napoleon nahn, sie am 16. des Morgens in Augenschein und ordnete, während seine Trup-pen ruhten, für den Nachmittag feinen Angriffsplan. Der Marschall Ney erhieltvon Neuem Befehl, ungestüm gegen O.uatre-braS vorzurücken, die einzeln dortanlangenden britischen Corps über den Haufen zu werfen, eine Entsendung in denRücken der preuß. Stellung zu machen, endlich das erste, 26,000 M. starke Corpsdes Generallieut. Erlon, also fast die Hälfte seiner Stärke, als Rückhalt so beiFrasnes stehen zu lassen, daß es erfoderlichenfalls ihn oder auch Napoleon unter-stützen könne. — Man hat franz. SeitS den Marfchall Ney der Säumniß beschul-digt, aber auch zu rechtfertigen gesucht (Gourgaud's ,,Feldz. v. 1815", durch Ga-me» und Marchand widerlegt). Gewiß ist es, daß er feine Kräfte erst gegen 4 Uhrdes Nachmittags ernstlich entwickelte und Quakre- bras angriff, wo nun freilichnach und nach der Erbprinz von Orauien mit dem niederländischen, der Herzog vonDraunschweig mit seinem Corps, die hanöverischen und britischen Divisionen unterAlten und Picton angekommen und zum Widerstand aufgestellt worden waren.Blieb nun auch an diesem Tage die Vereinigung Wellingkon's und Blücher's un-ausftlhrbar, so mißlang doch Ney's Bemühen ebenfalls durch die Tapferkeit feinerGegner, obgleich er ihnen anfangs an Reiterei und Geschütz weit überlegen war,was jenen fast gänzlich mangelte, und obgleich seine Truppen mit erstaunlichemMuthe fochten. Aus der niveller Straße mit dem rechten Flügel an O.uatre-.bras