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Zehnter Band. Schw. bis Sz.
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Suetonms

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Südseeländer

fische Meer, das japanische Meer und der Meerbusen von Korea ; 2) die Mittelseeoder das eigentlich stille Meer, zwischen den beiden Wendekreisen, mit Ostpassat-winden, enthalt die schönsten und größten Inselgruppen Australiens und im Ostenden kalifornischen Meerbusen und den Meerbusen von Panama ; 8) die eigentlicheSüdsee, voni Wendekreise des Steinbocks bis zum südl. Eismeere, hat wieder ver-änderliche Winde, unter welchen die Westwmde vorherrschen, und enihält nur we-nige Inseln. S. des brit. §ap. Burney (Cook's Begleiter) „Gesch. der Reisenin das stille Meer bis 1764" (5 Thle., Lond. 1817) und Dillon's ,,Vov. ,i»x Her<Ir la »X I du 8u,l c» 1827 el 1828" (Paris 1830, 2 Bde.). Lesson (der mitd'Urville um die Welt reiste) hat in s. „Ili-t. „aturolle <Ie !'>,>>,»,,>o" (Paris 1828) s. frühere Schrift: „kurios ite-i oce-ixieuxei, et r»r los racv! fiuniuinesczul Ic-, b-ddnoch mehr ausgeführt. (Bgl. Krusenstern.)

S ü d s e e l ä » d e r, s. Australien .

Suetonius (Tajus Tranguillus). aus e. röm. Plebejerfamilie, lebte um70 —121 n. Chr. und widmete sich der Rhetorik und Grammatik. Als Rhetorführte er auch gerichtliche Processe und zeichnete sich aus. Durch dieVermittelung s.Beschützers PliriiuS erhielt S. das Tribunal und dasRecht der 3 Kinder (ss* irl»»,lil'rrorinn). ungeachl t er in einer kinderlosen Ebe lebte. Die Briefe d. j. PliniuSenthalte» außerdem nocb manche Äußerungen der herrlichsten Freundschaft, welcheauf den moralischen Werth des S. das günstigste Lchl wersin. Nach dem Tode s.Gönners ward er bei dein Kaiser Hadrian Geheimsichreiber (num'ttri esse,lr>Ii>,

Doch verlor er die<e Stelle, da er, nach dem Ausdruck des SpartianuS im,,Liberi desHotrian", der Kaiserin Sabina, gegen Hatrian's Willen, zu viel Vertraulichkeit be-wiesen hatte. Er rog sich nun in die Emsanikeit zurück und wendete wahrscheinlichdiese Muße zur Ausarbeitung f historischen Werke an, zu welchen er als Secretairdes Kaisers die besten Materialien zu sammeln Gelegenheit gehabt hatte. Wir besi-tzen ncchvon ihm die Lebensbeschreibung der 12 eisten Imperatorenvon Iul.Casaran bis auf Domitianus. Sie enthalten eine Menge der anziehendsten und lehrreich-sten Nachrichten aus der Geschichte dus-r Kaiser und geben sehr oft, wenn alle andreSchriftsteller uns verlassen, die wichtigsten Ausschlüsse. Zugleich tragen diese Erzäh-lungen größtcnlhejls das Gepräge der Wahi den; auch stimmen sie mit den bewähr-testen Historikern der damaligen Zeit, die wir besitzen, überein. Durch kein andresWerk des Alterthums werden wir so genau mir jenen merkwürtig-n Person»» be-kannt, als durch dieleBiographien. Alles, was ihr Geschlecht, ihre Ältern, ihre Ge-burt und Iugmdbildiing, ihr öffentliches und häusliches Leben, ihren Charakter,ihre Sitten und Gewohnheiten, ja selbst ihr Äußeres betrifft, ist befriedigend aus-führlich, in einfach klarer und ungekünstelter Schreibart dargestellt. S. steht zwi-schen der oft ermüdenden Weitschweifigkeit und Philosoph scheu Leere des Plutarch und der trockenen Kürze desAureliuS Victor in der Mitte, und ist für uns ein golde-ner Schriftsteller. Er stellt uns einzelne Züge aus dem Leben der Kaiser, ihr Be-nehmen und Handeln in jedem einzelnen FÄle dar, ohne sich streng an die Zeitord-nung zu binden. Plutarch führt uns durch das ganze Leben seiner Helden. Die bez;den ankern Werke, welche s. Namen tragen, nämlich das Buch von berühmten Red-nern und die Auszüge aus der Schrift von den Dichtern, sind theils nicht vollständig,theils unbedeutend. Die besten Ausg. des L). sind die von Pitifcus (Leuw. 1714,2 Thle., 4.), von Burmann (Anisi? 1736, 2 Thle., 4.), von Oudendcrp (Ifey-den 1751, 2 Thle.), von Wolf (Lpz. 1802, 4 Tble., mit Cosaubonue's Arm.und von Bauingarien-Crusius (Lpz. 1815 fg., 3 Thle.). Die'e sacherklärende Be-merkungen enihält die Bearbeit, für Schulen von Bremi (Zürich 1808); Ostertaghat die >2 Lebensbeschreibungen üb-rsitzl (Frkf. a.M. 1788 — 88, 2Bde.). Pochverdiente Ll. wol eine sorgfältigere Übersetzung. 1). Söltl aus Müchen hat über dieQuellen der BiographienS.'s einen kril.Versuch 1825 in Gelungen gcschricben.8.1.