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Wache
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Wandmalereien für die Capelle des griech. Cultus im Schlosse zu Berlin , möchtendie bedeutender» au? dieser frühern Periode sein. In den Kriegsjahren 1813 und1814 diente W. als Freiwilliger und ward Adjutant in dem 4. kurmärk. Landw.^Ins. Regnn., mit dem er bis Holland vordrang. Nach dem Frieden eilte er zu s?Werkstatt zurück, um jene Heiligthnmwand zu vollenden und ein Portrait der Prin^zessin Wilhelm, Gemahlin des Bruders des KonigS, welches sich jetzt im Besitzeder verwitweten Fürstin von R.idolstatt, der Schwester der Dargestellten, befindet?Nach Bonaparte's zweitem Auftreten eilte W. den Fahnen wieder zu. Der König 'stellte ihn im G>-neralstabe des Gen. Gr. Tauenzien von Wittcnberg an. Siegreichzog das Heer in Paris ein und W. iiiit denn Heere, aus dem er nun, mit dem eiser-nen Kreuze geschmückt, schied, um mit Erlaubniß seinesMonarche» in Paris zurückezubleiben. Vorn August 1815 bis Mai 1817 benutzte er dort die Schule von Da?vid und Legros und bildete ein Talent aus, das schon von seinem ersten Ausleuchtenan sich als glänzend bemerklich gemacht hatte. Noch glaubt man in den Werken desKünstlers den Einfluß jener Schule daran zu bemerken, daß er, fern von ihre» silberntreikungen, größere Schattenmassen nicht so scheut, wie viele seiner Zeitgenossen?und ein plastisches Princip sich namentlich in den schönen Falten seiner Gewänderbemerklich macht. So vorbereitet rral W. im Mai 1817 die Reise nach Rom an,'wo damals Overbeck, Cornelius, W. Wchadow, Vogel, Lund n. A. im regsten Eifereines befreundeten Strebers zusammentrafen. Außer einem sehr gefälligen Bildeeines Mädchens au-s Velletri, wozu ihm ein sranz. Künstler das Motiv hergegebenharte, führte er in Rom nur Cartons und Studien zu jenen Arbeiten aus, die seinPinsel im Vaterlande einst schaffen sollte. Dafür sammelte er sich auf einer Kunst-reise durch Toscana 1818 Zeichnungen nach den ältern Meistern, die Rafael vor-ausgingen, und vollendete in Florenz eine Copie der Vision des Ezechiel von Ra-fael. Ein großer Carton, die symbolische Darstellung des CdrinenihumS, dessenfestes Gebäude die Repräsentanten seiner einzelneil Bekenntnisse tragen und halten?dann die Skizze in Farben einer Einsetzung des Abendmahls, von dem Könige fürdie Garnisonkirche zu Berlin bestimmt, und eine kleine Copie des Bildes von Tikian,der irdische» und der geistigen Liebe, in der Galerie Borghese , machten den Schatzaus, den der Künstler 1819 aus Rom ins Vaterland zurücknahm. Bei s. Ankunftin Berlin übernahm W. die Darstellung der Musen für den Plafond des neuenSchauspielsaales. Das auswärtige Publicum hat das Verdienst des Künstlers inder geistreichen Auffassung und der anmuthvollen Ausführung seiner Ausgabe wür-digen können, da diese Musen von Caspar, zum Theil unter Longhi's Leitung, vor-trefflich gestochen worden sind. Später malte der Künstler eine Auferstehung, alsAltarbild für die Protestant. Peter-Paulskirche in Moskau , nebst dem dazu gehöri-gen Untersatzbilde (proste!l.-i); (vgl. den Aufsatz der Frau v. Helvig, im „Kunst-blatte", 1823, Nr. 25 fg.). Beide, sowol die Auferstehung als die Abendmahls-einsetzung, in welcher der Künstler, wie Lucas -Lignorelli, den Heiland stehend dar-gestellt hatte, waren, nicht bloß räumlich, die größten Kunstwerke der berliner Kunst-ausstellung vom I. 1823. Späterhin gab W. außer mehren Portraits, in deneneine geistreiche Zntividualisirung und glücklich berechneter Effect der Farben mitsorgfältiger Ausführung vorzüglich anzieht (z. B. das von Berlin bestellte Portraitder gegenwärtigen Königin der Niederlande , der Kronprinzessin von Preußen)^noch die Legende der h.Elisabeth, in mehren zu einem Ganzen vereinigten Bildern.W. ist seit 1819 Mitgl. des Senats der berliner Kunstakademie und seit dem An-kaufe der Solly'schen Sammlung mit Hirt lind A. beauftragt, über die Auswahlzu entscheiden welche aus ihr zur Ausschmückung des Museums bestimmt ist, undzugleich die Herstellung der Bilder zu beaufsichtigen. 19.
Wache, Wacht, ein militairischerAusdruck, welchereinen einzelnen odermehre LLoldaten bezeichnet, die zur Sicherheit eines Ortes, Gegenstandes, Postens,'