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Zwölfter Band. W bis Z.
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Wellington

ist königs ssgplan, Kanonicus von St.-Paul und Rector zuEhelsea. — Der derrühmteste vorn (Geschlechte der Welleslev ist

Wellington (Arthur Welleslev, Herzog v.), der gefeierte Held von Wa-terloo, geb. den 1. Mm 170 > zu Dungancanle in Irland . Er ward in Eton er-zogen, darauf in der Kriegsschule zu Anger? in Frankreich unterrichtet, und tratam Schluß 1187 al? Fähnrich seine nülirairische Laufbahn an. 1794 wohnte erals Obristlieutenant dem Felduige in den Niederlanden bei und befehligte eine Bri-gade bei dein Rückzüge des Herzogs von Park. ging er mit seinem Regi-

mente nach Indien , wo (ein Bruder Oleneralgouverneur war. Hier gab er glän-zende Beweise von seinen militawischen Talenten in dem Kampfe gegen TippoSaib , den Beherrscher von Myssre. Er trug wesentlich bei zur Erstürmung vonSeringapatam , 4. Mai 17 >9, und leitete als kAonoerneur dieses Platzes dieneue Einrichtung des aufgelösten Staates. Daraus bekämpfte er siegreich als Ge-neralmajor die Maralteil, rettete die Residenz des Peishwah, schlug den Scin-diah, den Rajah von Derar und den Holkar bei Assre, und zwang sie zu einemharten Frieden. ssalcukta errichtete ein Denkmal jenes Sieges, schenkte dem Feld-herrn einen Degen von 1000 Pf. Srerl. an Werth, und die Ofstciere verehrtenihm eine Base von (Lold. 1805 kehrte Sir A khnr nach Europa zurück, mit demRuf, daß er durch Einsicht und Tapferkeit ebenso kehr als durch sjberblick, Kälteund Festigkeit zu den große» Erfolgen, die seines Bruders Verwaltung auszeichne-ten, mitgewirkt habe. 1805, wählte ihn die Stadt Newport auf der Insel Wight zu ihreni Abgeordneten im Unterhause. 1807 ging er mit dem Statthalter vonIrland, dem Herzog von Richmond, nach Dublin , wo er als Secretair, oder er-ster Minister, eine bessere Polizei einführte; doch schon im Aug. d. I. trat er wie-der ein in die Laufoah seine? kriegerischen Ruhms, wohnte unter Lord Cathcartdem Zuge gegen Kopenhagen bei, wo er die Eapitulation unk, mdelte und abschloß,und führte im Juli 1808 ein britisches Heer nach Portugal . Er entriß dieses Landund Spanien den Franzosen , nachdem er 5 Jahre lang die Streitkräfte derPortu-gießm und Spanier entwickelt, unendliche Schwierigkeiten in den Verhältnissenmit der spanischen Oberjunka besiegt und die erfahrensten Feldherren Napoleons geschlagen statte, von dem Tage bei Rolexa (18. Aug. 1808), an welchem er dasfranz. Heer unter Delaborde schlug, und von dem bei Vimeira (21. Aug. 1808)bis zu dein entscheidenden Heercomofe bei Vittoria (21. Juni 1813) und zuletzt beiTouiou(e. Nach dem Siege bei Vuneira übernastm zwar Sir Henrv Dalrvmpleden Oberstes,hl, der (30. Aug.) die von Sir Artstur unterstandelte Eonvention vonssintra mit ssunot wegen der Räumung Portugals abschloß, welche Sir Arthurvor dem britischen Parlamente vertheidigen mußte; allein vom 22. April 1800 anführte der Sieger von Vuneira den Heerbefehl auf der Halbinsel. Durch den küh-nen Übergang über den Duero , d. 11. Mai, nahm er Oports und zwang denMarschall Ldoult zum nachtheiligsten Rückzüge. Die Schlacht bei Talavera (28, Juli 1810) statte, bei der Zögerung der spanischen Feldherren ihn zu un-terstützen und bei der Ungeübtheit der spanischen Truppen, keinen Erfolg. Dar-auf vertheidigte Sir Arthitr Pwnizal gegen den mit Übermacht vordringendenMass na in der Mutigen Schlacht bei Busaco (27 — 28. Sept. 1810) undschützte Lissabon durch die Linien von TorreS Vedras (14. Oct. 1810—5.März 1811). Auf diesem Rückzüge versuchte er das erste Mal ein Mittel, überdessen moralische und militairische Zulässigkeit gleich sehr gestritten wurde. Erve. wandelte das Land, sowie er es räumte, in eine Wüste. Bei Todesstrafemußten die Einw. die Häuser verlassen, die Än-äthe vernichten, die Lebensrnittelitnekmen. Eoimbra, von 20,000 Menschen bevölkert, war eine Einöde, als,M..ss na vorrückte. Erst einige Meilen von Lissabon machte der brinsche FeldherrHält und stellte sich hinter einer verschanzten Linie auf, fest entschlossen, Mas-