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Welthandel. I. Europa. Großbritannien
russische, die levantische, die afrikanische, die Südsee-, die Hudsonsbaigesellschaf'die OstindischeCompagnie (s. d.), die London er Bank (s. d.), und dieBorneo -, Solo-.und Banca-Compagnie (um die Gold-und Demantgruden aufBornea, die Perlenfischerei bei Solo und Banca , und die Zinngruben auf leü.-.--Insel zu betreiben). Insbesondere fuhrt (Großbritannien aus: nach dem europäi-schen Norden: Baumwollen-., Wollen:, Stahl: und Glaswaaren, Steingut, Blei,Zinn, Steinkohlen, ostindische und Colonialwaaren und Specereien, Färbestoffe,Salz, rasfinirten Zucker. Dagegen erhalt es aus dem Norden: Korn, Flachs,Hanf, Eisen, Pech, Theer, Talg, Bauholz, Leinwand, Perl-und Pottasche, Tau-werk, Schweinsborsten. Nach Portugal im Durchschnitt (bis 1829) jährlich für2,606,755 Pf. Sterl. Waaren nach Deutschland, Holland, Frankreich, Italien ,Spanien und Portugal : Baumwollenund Wollenfabricate, Stahlwaaren, ge-trocknete und eingesalzene Fische, Steingut und Glaswaaren, Colonial- und ostindi-sche Waaren, und alle Arte» der feinern Manufacturerzeugnisse. Don Deutschlandwerden eingeführt: Korn, Flachs, Hanf, Leinwand, Zwirn, Lumpen, Häute, Bau-holz und Wein; von Holland Flachs, Hanf, Färberröthe, Wachholderbranntwein,Käse, Butter, Lumpen, Sämereien; von Frankreich Wein, Branntwein, Spitzen,Cambrik, Schleiei tuch, Seite, Quincaillerie- und Modewaaren, Früchte; von Ita-lien, spanie» und Portugal Seide, Wolle, Barilla , Schwefel, salz, Ol, Früchte,Weine, Branntwein, Kork. Nach der Türkei : Baumwollen- und Wollenwaaren,Stahlwaaren, Colonial: und ostindische Waaren, Blei, Zinn.,Eisen, Schlaguhren,Taschenuhren, und erhält dafür Caffe , Seite, Früchte feine Die, Specereien, Fär-bestoffe, Teppiche u. dgl. Nach Nordamerika : Wollen- und Baumwollensabri-rare, Leinwand, Stahl-, Glas-und andreWaaren; die Importen von daher: fei-nes Mehl. Baumwolle, Reis, Theer, Pech, Perl- und Pottasche, Mundvorräthe,Mastbäume, Schiffsbauholz u. dgl. Die Haupiimporten aus Südamerika sindBaumwolle, Häute, Felle, Talg, Cochenille, Farbehölzer, Indigo, Zucker, Cacao,Specereien, Gummi u. dgl., und die Exporten aus England dagegen sind die obengenannten. Diese sind es auch nach Westindien , wogegen man erhält: Rum,Caffee , Taback, Zucker, Ingwer, Piment, Pfeffer, Indigo, Farbewaaren, Drogue-reien, Baumwolle, Mahagoni, Campecheholz u. dgl. Nach Ostindien, China undPersien : Wollenwaaren, Eisen, Kupfer, Blei, Zin», ausländisches Silbergeld,Gold und Silber in Barren, Stahl-und eine Menge Manusacturwaaren, woge-gen man erhält Musseline, Cattime, Seidenzeuche, Nankings, Thee , Specereien,Arrak, Zucker. Caffee , Reis, Salpeter, Indigo, Opium, Droguereien, Gummi,Quecksilber, Edelsteine, Perlen u. dgl. Nach Neusudwallis führt nian aus engt.Mamifactur - und Colonialwaaren, und erhält dagegen Thran, Robbenfelle,Wolle u. dgl.
Unter sich verkehren die 3 britischen Königreiche mit folgenden Waaren: AusSchottland erhalten England und Irland : Korn, Vieh, Wollen-und Baum-wollenwaaren, Aschensalz, Granit, Segeltuch, Eisenfabricate (auch bieten die schot-tischen Fischereien einen wichtigen Handelsart. dar); wegen Schottland die Pro-ducte Irlands und allerhand geringen Luxusbedarf aus England erhält. Irland kaust von England und Schottland Baumwollen -, Wollen-und Seidenzeuche, ost-und westindische Producte, Steingut, Stahlwaaren und Salz, und setzt dagegendort s. Leinwände, Häute, Mundvorräthe u. dgl. ab. Übrigens ist Irlands Hantelan sich sehr ausgedehnt. Cs fuhrt nach Frankreich, Spanien, Portugall, Westindien u. Nordamerika für Weine, Früchte, Zucker, Rum u. dgl., die es erhält, seine Pro-ducte und Fabricate aus. Der Handelsverkehr zwischen Irland und dem europäi-schen Norden geht hauptsächlich über England, und ausschließend durch denselbenCanal geht auch s. Handel mit dem Orient. Die Hauptart. der Ausf. von Irland sind Leinwand, Mundvorräihe, Korn gebrannte Wasser, Heringe und Lachs.C onvcrstkiv>isi?kxicvn. Bd. Xll. 12