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Zwölfter Band. W bis Z.
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186 Wcltkeiintniß Weltmeer

Meerbusen vvi> Mexico kommenden Waaren geworden. Trinidad ist der Haupt-,sitz des Schleichhandels mit Cnmana, Barcelona, Margarita und Guiana . Einge-führt weiden Fabrikwaaren, Wem, Mehl, sonst auch L klaren.

Zlene Wege eröffnet jetzt deni Welthandel der Brite auf der S ü d see, woer seit Kurzem die Sai: dwichSinseln , die Freund fchaftS-und die Gesell-,schafrsinseln in den Kreis des europ. Weltverkehrs gezogen und in Austral ienund Na nd ieme nSlan d einen g oßen Adarktfül den Umtausch britischer Kunst-waaren gegen Naturerzeugnisse angelegt hat, wahrend dieNordamerikaner aus denWashingtonsinseln (fldnkahiwa) und auf andern Eilanden im stillen Ocean Han-delsplätze zu grünten bemüht sind. — S. Moreau de Ionnes, „>>» ec>i>>nu-,esexiei ienr uu AiXine 5iieaie" (2 Bde., Paris 1828), und Gilst. v. Gülich's „Ge-schichtl. Darstellung des Handels, der (bewerbe und des Ackerbaues der bedeu-tendsten handeltreibenden Nationen unsrer Zeit". (Jena 1830, 2 Bde.)

Weltkenntnis; heißt eigentlichKenntnis; der bewohnten Eide (Welt-kunde); gewöhnlicher wird darunter verstanden Kenntniß der geselligen Ver-hältnisse und der Charaktere, welche wir in denselben erblicken. Sie umfaßtKenntnis der Stände, der Geschlechter, ihrer Eigenthümlichkeiten und Äuße-rungen. (S. Menschenkenntnis,.)

Weltkugel, s. Globus.

Weltmeer (Ocean). Es gibt eigentlich nur Ein Weltmeer, einzusammen-hänaendeS Ganzes, das fast 3 Wel tbeste unserer Erdoberfläche bedeckt und allesfeste Land von einem Pole ;um andern einschließt. Alle Gewässer, die man mitdem Name» Meer belegt, sind Theile des Oceans, doch gibt man ihm seiner Aus-dehnung wegen 5 große Abtheilungen. 1) Der nvr d li che E iS- oder Polar-ocean, dessen Mitte der Nordpol bildet und der die nördl. Küsten von Europa ,Assen und Amerika zur phvssschen Grenze hat; er hängt zwischen Norwegen undGrönland mir dein atlantischen, durch die Beringsstraße mir dem Australoceanzusammen und ist nur in sehr günstigen Sommern zu beschissen, indem das Eisgewöhnlich erst im Sepk. schmilzt. Die Winde auf demselben sind veränderlich,die Onwinte jedoch die herrschenden. Die vornehmsten bekannten Inseln desselbensind Spitzbergen und Nopaja-Sew.Ija. 2) Das westliche Weltmeer, östlichvon den Westküsten Europas und Afrikas, westlich von den Ostküsten Amerikas ,nördlich von dem nördl. und südlich von dem südl. Eismeere begrenzt. Unterhalbder Südspitze Afrikas stößt es mit dem indischen, und durch Magellan's Meerengeund die Fahrt um Cap Horn mit dein Australocean zusammen. Es hat, in derheißen Zonne Ostwinde und außer derselben veränderliche Winde; der Äquatortheilt dasselbe in 2 Theile: in das atlantische, den nördlichen Theilvon demnördlichen Eismeere bis zum Äquator, östlich von Europa und Nordafrika undwestlich von Nordamerika begrenzt; und in das äthiopische Meer, den südli-chen Theil, von dem Äquator bis zum südl. Eismeere, östlich von Südafrika undwestlich von Südamerika begrenzt. 3) Der indische Ocean, im N. an dieKüsten Asiens , im O. an das Australland, im E. an den südl. Polarocean undin W. an Afrika grenzend. Auf diesem herrschen nicht nur in verschiedenen Ge-genden desselben, sondern auch zu verschiedenen Zeiten ganz verschiedene Winde,worunter die regelmäßig abwechselnden MonsonS die bekanntesten sind. Sowoldiese Winde als die Beschaffenheit des Meeres selbst, welches mit Inseln, Klip-pen und Felsen wie besäet ist, machen die Fahrt auf demselben äußerst schwierigund gefährlich. 4) Der Australocean, gewöhnlich das große Weltmeer oderdie Südsee genannt. Es begrenzt die Westküste Amerikas und die Ostküste Asiens ,sowie das Australland, hängt im N. durch die Beringsstraße mit dem nördl.Eisocean zusammen und ist im S. geaen den südl. Eisocean offen. Außer einigenasiatischen und amerikanischen Insetzruppen enthält es die sämmrltchen Inseln