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Zwölfter Band. W bis Z.
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Wöltwsisheit Wenceslaus (deutscher Kaiser)

ders aberDampier, Haltey und Wood RogerS durch die Größe oder durch dieWich:tigkeit ihrer Entdeckungen aus. Wood RogerS drang bis 62° 63' zum Südpol vor;der ruff. Eapitain Bellinghausen i. I. 1820 bis zum 10.° (RogerS führte den Ir:länder ?(lep. Selkirk sden bekannten Crusoes zurück.) 30 I. nach RogerS umschiffteLordAnson(114l— 44 )diegan;e Erde. Mit ihm hob die Entdeckung des gesamm-ten Südmeers, also von ganz Polynesien, von Neuen: an: eineHauptepoche für dieErdkunde und für Englands Marine. Darauf machten Carteret u. Wallis (1161)ihre Entdeckungsreise. Mit Took beginnt seit 1110 die neueste Epoche der Welt:umsegelung. 1191 machte Dancouver die Geographen und Seefahrer mit der ^Nordwestküste von Amerika genau bekannt. In demselben I. ward Gen. D'Entre: 1casteaup abgesandt, umLa Perouse (f. d.) aufzusuchen und den großen Ocean zu !untersuchen. Man verdankt ihm die Kenntniß der Westküste Neucaledoniens :c. >(Dgl. Kotzebue sOtto v.^, Krusenstern, und Freycinet.) Die i

antaur (In ninnüo" des FregaEap. Duperrey mit der Coguille auf Befehl Lud: zwigs XVIII. in den I. 1822 — 26 (6 Bde., 4., m. e. Atlas von 315 Bl., Paris j1828 fg.) ist für Zoologie, Botanik, Hydrsgraphieund Physik wichtig; eben so die ^des Eap. d'Ilrville: ,,v»^. <>e I-, corvetle! I' x-itiolnbe, evüantepar ordrs (In Iloi, ,g-einlant Ics anni'-az 1826 — 29" (aufBefehl des Königs gedr. Paris 1830, mit lKpf. u. Ch., 5 Bde.). 1828 kam auch der brit. Cap. Beechy mit dem Dlossom in 'Portsmourh (am 26. Sept.) wieder an, nachdemerss.Nordp olepp editi onen)binnen 40 Monaten 16,600 deutsche Meilen zurückgelegt hatte. Er besuchte diePitcairn:, GefellschaftS:, Sandwich: und Lu-tschu-Inseln und entdeckte mehreneue; auch fand er im Juni 1821 die ld.is N- X,o»bi8;>o wieder (bis 28° 50^ N. B.),die reich an Schildkröten und guten Ankerplätzen sind. (Vgl. Reisen.) -

Weltweishei t. Dieser Name wurde der Philosophie von den Kirchen: !lehrern und Theologen beigelegt, weil ste die Offenbarung, oft wol auch die post: ^tive Theologie ,a;>iei,tia divin-, nannten; dagegen ihnen die Philosophie als eitle 'Menschenweisheit erschien, die ste daher sapientia seaulnris nannten. Dieses hatman in dem Worte Weltwcisheit übersetzt. (S. Philosophie.)

Wenceslaus (Wenzel), deutscher Kaiser (oder, weil er die Krönung inRom nicht empfangen hatte, nur König genannt) und König v. Böhmen , ausdem luxemburgischen Hause, Karls I V. ältester Sohn, geb. 1561. Seine Regie:rung fiel eine Zeit, wo der in Deutschland herrschende Zustand der Gesetzlosigkeitauch dem kräftigsten Fürsten die größten Schwierigkeiten entgegengesetzt habenwürde. Der junge W., aus welchem vielleicht selbst Petrarca , wenn er Karls I V.Antrag zur Erziehung des Knaben angenommen hätte, bei der verkehrten Behand:lung, die dieser von der Wiege an erhielt, Nichts würde gebildet haben, wartn jederHinsicht unreif für das schwere Werk, wozu er berufen wurde. Mit 2 Jahrenwar er bereits zum König v. Böhmen gekrönt, mit 6 I. gab er auf s. Vaters Ge:heiß schon eine Belohnung und sah einen Herzog vor sich knien, im 10.1.warder vermählt, im 12. mit der Mark Brandenburg belehnt und zu StaatSgeschäf:ten erzogen, und er war kaum 18 I. alt, als er 1318 s. Vater auf dem deutschenThrone folgte. Von den wohlgemeinten Ermahnungen, die dieser nicht lange vors. Tode ihm gab, mißachtete er gerade diejenige am meisten, die er bei dem dama-.lizen Zustande Deutschlands klug befolgen mußte: ,,den Papst, die Pfaffheitund die Deutschen zu Freunden zu halten". In s. Vater konnte er freilich auchkein großes Vorbild finden, und hatte dieser Deutschland schon stiefväterlich be-handelt, so that es der Sohn noch mehr. Stolz und Grausamkeit waren dieGrundzüge s. Gemüthsart, und niedrige Wollust s. Neigung. Das ihm beigebrachteGift welches sich s. starken Leibesbeschaffenheit wegen auf die Leber warf und einenbrennenden Durst erzeugte, mag viel zu dieser Handlungsweise beigetragen haben.In der eisten Zeit s. Regierung wurde das Ärgernis der Kirchenrrennnug durch