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Wissenschaft
Wismar, Stadt im Großherzogth. Mecklenburg - Schwerin, im Ostsee -oder Wismar -District, ist mit Mauern und Graben umgeben und liegt an einemMeerbusen der Ostsee , der einen geräumigen und sichern Hafen bildet. Vor dem-selben liegt im Meerbusen ein Fort, das Walisisch heißt. W. hat 1205 Häuser,9848 Linly., welche sich hauptsächlich mit dem Handel zur See und dem Schiffbaubeschäftigen. Sie haben 7,0 eigne Schiffe. 1828 liefen 250 Schiffe daselbst ein.Auch befinden sich eine Karten -, und 3 Tqbacksfabriken hier. Die Stadt gehörteehemals zu den Hansestädten. Zm Anfange d. 17. Jahrh, wurde sie zum Herzoglh.Schwerin geschlagen, und im wcstfäl. Frieden qn die -Vchweden, die sie eingenom-men hatten, abgetreten. Seitdem ist die Stadt mehre Male belagert und genom-men worden. 1803 ward sie mit ihrem Gebiete, nebst den Ämtern Poel , auf derZnsil gl. N., und Neukloster von Schweden demHerzoge v.Mecklenburg Schwerin für 1,200,000 Dhlr. Banco überlassen. Auf dem Landtage zu Malchin 1828rvard W. in den Körper der Landstände aufgenommen. Der Entwurf durch einenTanal von W. nach dem schweriner See das baltische Meer mit der Elbe zu ver-binden, läßt für den Elbhandel und W. die wichtigsten Folgen hoffen.
"WtSmuth (auch Bismuth ), ein Metall von röthlichiveißer Farbe, blättrigerTextur und von lOfachem specif. Gewicht; es ist fast so hart wie Kupfer, aber wederzäh noch geschmeidig, sondern spröde. E? schmilzt fast ebenso leicht als Zinn undverflüchtigt sich in der Glühhitze. Hat die atmosphärische Lust Zutritt, so überziehtsich das geschmolzene Metall mit einer brsungelblichen Haut (Wismuthasche),während es in höherer Temperatur mit bläulicher Flamme verbrennt und als gelb-liches Ophd subliniirt. Mit Wasser verbunden erscheint dieses Oxyd als ein weißesPulver, spanisch - oder Wismuth Weiß genannt. Das Wismulh ist ein in der Na-tur nicht sehr häufig verbreitetes Metall von ziemlich eingeschränktem Gebrauche.Es kommt am häufigsten in gediegenem Zustande, seltener als Wisniuthglanz mitSchwefel, als Wismuthblei und Wismulhkupfer mit Blei oder Kupfer und Schwe-fel, endlich ols WiSmuihocker mit Sauerstoff verbunden vor. Alles Metall wird ausdem gediegenen Wismuth gewonnen. Dieses wird zu dem Ende zerkleint und ent-weder auf einem Saigerherde ausgesaigerk oder in gußeisernen, theils liegenden,theils stehenden Röhren behandelt. Letztere sind mit einem durchlöcherten Botenversehen und durch den Herd eines FkammenofenS gesteckt, während die erstern überdem Roste eines Ofens liegen. Das gewonnene Metall wwd in eisernen Kesselnnochmals umgeschmolzen. Das Wiomuih findet sich im Erzgebirge in Böhmen , inSchweden w. und wird zu einigen MetaUgemischen und zur Bereitung des Spa-nischweiß benutzt, auch als Heilmittel,
Wissen, das, ist eine Überzeugung, welche sich entweder auf Sinnesan-schauung und Erfahrung gründet (das historische W-), oder auf mathematischeAnschauung, d. i. die reine, unabhängig von aller Erfahrung uns inwyhnendeAnschauung von Größe, Gestalt und Zahl (das mathematische W.), oderauf die Begriffe des Verstandes (die verständige oder philosophische Er-k.nntntß); meistens aber ist es das Ergebniß aller.dieser Erkenntnisse zusammen.Der Charakter dieser Überzeugungsweise ist, daß sie sich immer auf die endlichenbeschränkten, bedingten Verhältnisse der Welt bezieht, und uns hei allem Strebennach Einheit und Ganzheit nur Stückwerk zeigt; denn wir vermögen auf diesemWege nicht über die Grundkräfte der Materie oder unsers Gemüths hinauszudrin-gen. Allein eben dieser Weg führt von selbst zu einer zweiten Art der Überzeu-gung, welche aus dem Bewußtsein derZdeen von Einheit, Vollendung und ünbe,dlngtheit entspringt, (S , Glaube.)
Wissenschaft, im Allgemeinen jede erweiterte, deuikiche und geordneteKenntniß oder der InbegnffDessen, was man weiß. Zm engern Sinne aber be-zeichnen wir durch Wissenschaft em organisch verbundenes Ganzes von Erkenntnis-sen, im Gegensatze eines bloßen Aggregats derselben, Einem solchen Ganzen , in