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sührl wurde, scheint zu einigen seiner Gemälde die Ideen gegeben zu haben. In sLandschaften ist immer etwas Neues; s. F-guren und Pferoe sind meisterhaft ge-zeichnet. Diele s. Gemälde sind von guten Meistern in Kupfer gestochen worden.(„Oeuvre; stestliil. ääouvermann <I'„pr,-; .-.e- nieilienr; I»I>!<uu» p»s> .l. h>ov-re-u", Paris 1737, Fol.) Die königl. Galerie in Dresden besitzt mehre ganz vor.zügliche Gemälde von ihm. In dem franz. Museum (s. „blur. vonFilhol)befindet sich ebenfalls eine große Anzahl; einige auch in den Galerien zu München ,Wien undPommerSfelden. Nach seinem Tode stiegen seine Arbeiten zu einem sehrhohen Preise, indem der Kurfürst von Baiern , Maximilian Maria, Gouverneurder Niederlande , sie eifrig aufsuchen und kaufen ließ. W.'S größtes Verdienst be-,steht darin, daß er die Natur getreu nachahmte, wie er sie innerhalb der Grenzen f.Vaterlandes, aus denen er nie gekommen war. holte kennen lernen. Wenn er auchdurch Lebhaftigkeit und Kraft des Colorirs s. Vorgänger Bamboccio nicht erreichte,so empfiehlt ihn doch s. überaus schöne Zeichnung uns s. zarter, weicher Pinsel. Vgl.„Über die Composilion in Phil. Wouvermann S Gemälden :c." (Leipz. 1789). —Peter W., s. Bruder, ist ebenfalls als Maler nicht unbekannt.
Woywoden, s. Woiwoda.
Wrack, im Niedersächsischrn, im Hochdeutschen Brack, das Untauglichein seiner Arr, der Ausschuß, z. B. von Porzellan u. s. w., das im Brennen verun-glückt und untauglich ist. In der Schiffersprache heilst Wrack der Körper eines ge-scheiterten oder sonst untauglich geworrenen Seb ffe? überhaupt Alles, was dasMeer von verunglückten Schiffen an das Uftr treibt. Dos Recht der Küstenbewoh-ner, sich Dessen, was das Meer ans Land wirft, zu bemächtigen, heißt dasWrack-recht. (Vgl. Strandrecht.)
Wrangel (Karl Gustav, Graf v.), schwedischer Feldmarschall, ein durchkriegerische Thaten zu Lande und Wasser ausgezeichneter Feldherr des 17. Jahrh.,stammte aus einer alten und berühmten schwedischen Familie. LdeinVater, Her-mann W., war schwedischer Reichsraih und Feldmarschall, und starb 1644 alsGeneralgouverneur von Liefland . Karl Gustav trat zeitig in Kriegsdienste undlernte in der buühmtcn Schule des großen Königs Gustav Adolf . Er machte mitdiesem die Feldtüge in Deutschland . Als der verdienstvolle schwedischeFeldherr Ba-uer (1641) starb, war W. als Generalmajor Einer von Denen, welche das schwe-dische Heer unter sehr mißlichen Umständen bis zur Ankunft des neuen Oberbe-fehlshabers Torstenson befehligten. Unter Torstenlon machte W. den Feldzugin Deutschland , und begleitete ihn (l643)aufdem kühnen Zuge nach Holstein, umden Kriea gegen Dänemark zu führen. (S. T orstenson.) Man übertrug W.,»ach dem Tode des Admirals Claas Flemming, den Oberbefehl über die schwedischeFlotte, welche am 25. Juni 1614 der Übermacht der dänischen hatte weichen müs-sen. Durch einige holländ. Schiffe verstärkt, gelang es ihm, die dänische Flotteam 13. Oct. bei der Insel Fernern zu schlagen. Er befehligte nachher ein besonde-re? kleines Corps in Holstein und Schleswig gegen die Dänen mit Glück, bis derFriede zuBrömsebrö (23. Aug. 1645) diesen Krieg endigte. W. ging hierauf wie-der nach Deutschland , und alsTorstcnson (1646) wegen Krankheit genöthigt war,den Oberbefehl aufzugeben, wurde derselbe W. und Königsmark übertragen. W.vereinigte sich bald nachher mit der franz. Armee unter Turenne, und Beide zwan-gen qemeinschaftlich den Kurfürsten von Baiern (14. März 1647), zu Ulm einenWaffenstillstand einzugehen. Nach einiger Zeit ging W. nach Franken, und von danach Böhmen, wo er Eger eroberte. Obgleich die Schweden und Kaiserlichen zuVerschiedenen Malen einander sehr nahe kamen, fo erfolgte doch kein« Schlacht, weilvon der Entscheidung derselben, während der Friedensunterhandlungen zu Münster und Osnabrück , zu viel abhing. Als die schweb, und franz. Armee sich getrennthatten, trat zwar der Kurfürst von Baiern v m dem geschlossenen Waffenstillstände