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Zeruane Akherene Zeschau
mit einem Lehrer und den meisten Seminaristen in dem schönen und zweckmäßigeingerichteten Seminargebäudr. 1825 wurden 30 Seminaristen als SchulamtS-candidalen aus der Anstalt entlassen. — I. hat sich auch als Schriftsteller durchpraktische Lehr - und Methodendücher große Verdienste um das Schulwesen erwor-ben. Mit s. „Denkübungen" (Leipz. 1812), welche kurze Begriffserklärungen ent-halten (2. Ausi. 1828), stebt s. „Hülssbuch für Lehrer und Erzieher bei den Denk-übungen der Jugend" (Leipz., neue Aust. 1824, 4 Bde.) in Verbindung; vons. „Mcthodenbuche für VolkSschullehrer" ist die 3. Ausq. erschienen, und von s.„Neuen deutschen Kinderfreunde" wird bald die 6. Aust. nöthig werden. Den„Deutschen Schulfreund", der zuerst durch seinen Vater herausgegeben wurde, setzteZ. in vielen Bdn. fort, und gibt statt desselben ein „Jahrbuch des Dolksschulwe-seus" heraus, von dem bereits das 2. Heft des 3. Bds. erschienen ist. Noch schrieber einen „Leitfaden zum Religionsunterricht", das „Schulgesangbuch", die „Wand-tafel", , Dorleaeblätter für den Unterricht in der deutschen Sprache", „Grundsätzeder Schulerziehung, Schulkunde und Unterrichtswissenschaft" (Magdeb. 1827),und andre Schriften mehr.
Zeruane Akberene,in der alten persischen Religion, die Zeit ohne Gren-zen, der Urgrund des Seins, von welchem das wirkende Wort, Honover, ausgeht.
Zeschau (Heinrich Wilhelm v.) köniql. sächs. Generallieutenant, StaatS-sccretair der Militairangelegenheiten, ersier Gcneraladjutanr des Königckund Gou,verneur von Dresden, ist geb. 1760 zu Garrenchen bei Luckau in der Niederlausih,in welcher Provinz sein Vater eine Landesäliestenstelle bekleidete. Verhältnisse,welche anzudeuten zu weitläufig wäre, veranlaßten, daß er vom 8. — 1s. Jahreseine Erziehung in Bückeburg als Edelknabe an dem Hofe des Grafen Wilhelsn zuSchaumburg-Lippe erhielt und dem Wunsche der Gräfin zufolge in der letzten Pe-riode dieses Zeitraum« Herdcr's Unterricht genoß. Von 1774 bis Ende 1777 er-hielt er seine militairische Bildung in der dasigcn Militairschule auf dem Wilhelms-steine. Nachdem seine Wohlthäterin, die Gräfin, sowie ihr Gemahl kurz nacheinander gestorben waren, trat er in kurf. sächs.Dienste und wurde 1778 als Sous-lieut. beim Inf.-Reg. Kurfürst angestellt. 1789 zum Premierlieut. und Regi-ments adjutanten befördert, wohnte als solcher dem Feldzuge 1793—94 am Rhei-ne, mithin der Belagerung von Mainz , dem Treffen bei Bisfingen, der Schlachtvon Kaiserslautern (wo sein Pferd unter ihm erschossen wurde) und mehren wäh-rend dieses Feldzugs vorgefallenen kleinen Gefechten bei. Au Ende 1794 wählteihn der Generallieutenant v. Lindt zu seinem Adjutanten. Als solcher begleitete erdiesen General, als derselbe das Commando des Reichscontingents führte, 1795und 1796 an den Rhein . In letzterwähntem Feldzuge focht er auch in dem Treffenbei Wehlar mit. 1795 zum Capitain befördert, erhielt er 1796 eine eigne Com-pagnie im Reg. Kurfürst. 1804 zum Major ernannt, führte er sein Bataillon1806 in dem Gefechte bei Saalfeld . Bekanntlich war der Ausgang diesig Gefechtsunglücklich; indeß hatte sein Bataillon mit einer Auszeichnung gefochten, welche,wie die Theilnahme des Regiments Kurfürst überhaupt, besonders rühmlich aner-kannt worden ist. Bei dieser Gelegenheit erhielt tas Pferd des Majo ? v Z. nachund nach 3 Schußwunden. Auch dw «Schlacht von Jena wohnte v. Z. bei. SeinMonarch ehrte späterhin, nach der Rückk, hr von dem Fechzuge 1807 in Schlesien ,die Leistungen des Hrn. v. Z. durch die Verleihung des Sr.-H>inrichgordens, underhob ihn 1808 unter Ertheilung des Ob rsilieutenantkpaienis zu seinem Flügelat-jutanten. Schnell stieg er von dieser Stufe zum Commandeur eines Infanterie-regimenlS und beim Ausbruche 'es Fel'zugs 1809 zum Generalmajor und Briga-dier. In dieser Eigenschaft gab er in der Schlacht bei Wagram durch die FührungseinerBrigad' m>bre Beweise sowol von Tapferkeit als auch von Einsicht und Be-sonnenheit, welche insbesondere durch die Enheilung tcs Didens her Ehrenlegion