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langen, abhängt, verfchwindet aber der Unterfchied, und ne fallen in diefer Rück-ficht auf Boden verfchiedener Fruchtbarkeit gleichartig aus.
§* 73 -
Aus dem, was ich über die zweckmäfsigfte Stärke der zur Zuekei'fabrikatiortbrauchbarften Runkelrüben, und die Verfchiedenheit der Gröfse, zu welcher he aufAeckern. von verfchiedener Fruchtbarkeit erwach Ton , vorgetragen habe, folgt, dafs,um auf Aeckern verfehiedener Tragbarkeit gleich brauchbare Runkelrüben zur Zuk-kerfabrikation zu gewinnen, die zweckmäfsigfte Weite , in der he ftehen muffen, hchim Allgemeinen nicht feftfetzen lüfst, indem lb J ehe lehr relatif, und von der Trieb-kraft des Bodens abhängig ift. Wenn ich alfo ein Maafs der Entfernung im 66. § an-gegeben habe, und es in der Folge noch angebe, fo mufs ich bemerken, däfafokhesauf einen Boden berechnet ift, der’lieh zum Waizenbau zwar.qualihcirt, jedochnicht unter den heften Waizen-Boden zu rechnen ift. Auf fehr fruchtbarem Baden ifteine achtzöllige Entfernung ganz hinreichend; auf einem Waizen-Boden der gering-ften Qualität iit dagegen eine Entfernung der Rübe von zwölf bis. fünfzehn Zoll nicht7 ,n grofs. Die Stufenfolge diefer zweckmäfsigften Entfernungen, um auf Aeckern ver-fchiedener Fruchtbarkeit die Runkelrüben in derfelben oder in wenig abweichenderGröfse zu erhalten, wird der praktifche Oekonom leicht beurtlieilen können.
§• 74 .
Das, was ich hier über die Verfchiedenlieit der Entfernung angeführt habe, inwelcher die Runkelrüben auf Aeckern verfchiedener Reichhaltigkeit an Pffanzen-Nah-rungsftolf angebaut werden muffen, befchränkt lieh nicht allein auf den Fall, wo fiedurch Ausfäen des Saamens angebaut werden, fondern erftreckt lieh auf eine jede Artdes Anbaues, alfo auch auf die, wo der Saamen einzeln in beftiimnten Entfernungen• von einander ausgefteckt wird, fo wie auf die, wo man den Acker mit Pflanzen be-pflanzt. Jch bemerke folches, um Wiederholungen bey der Befchreibung der andernYerfahrungsarten, durch welche die Runkelrüben zuckerreich angebaut werden,überhoben zu feyn.
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Nach dem im 6g. und 6g. § befchriebnen Jäten oder fonftigen Reinigen der an ge-raten Runkelrüben-Aecker zeigt lieh auf folchem Boden,, der nicht fehr und fo reinift, wie man ihm wohl nur feiten findet, bald wieder ein zweyter Anwuchs des Un-krauts , welcher ein abermaliges Reinigen nothwendig macht; weil aber alsdann dieRübenpflanzen fchon fo heran gewachten find, dafs Ixe gleich in die Augen fallen, fo