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Die europäische Zuckerfabrikation aus Runkelrüben in Verbindung mit der Bereitung des Brandweins, des Rums, des Essigs und eines Coffee-Surrogats aus ihren Abfällen / beschrieben und mit Kupfern erläutert durch ihren Urheber Franz Carl Achard
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367
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y. Dafs der Spiiligeffig, Weil feine Brauchbarkeit zum Behuf verfchierlener Fa-brikationen noch nicht erwieTen ift, in der lehr grofsen Quantität, j u der ererzeugt wird, zum blofsen Verfpeifen für den gemeinen Mann an der Stelledes Biereffigs, ich wer abzuletzen feyn dürfte,

2. Dafs der Nachlaufeflig, obgleich über feine Brauchbarkeit und Verbrauch fiattdes Weinefiigs, nicht der entferntefte Zweifel bleibt, dennoch in der grofsenQuantität in der er erzeugt wird, vielleicht in manchen Fabriken in Folgeder Localität, nicht insgelännnt leicht abzufetzen 'wäre.

5. Dafs ich des nach der Erfcliöpfung der Runkelrüben, an allen den daraus zugewinnenden Fabrikaten bleibende Viehfutter, nicht hierin Nutzungs - An-fchlag bringen kann, weil ich folehes felion zu den Vortheilen gefchlagen ha-be, welche der Oekonomie von der Zuckerfabrikation zufallen.

4. Dafs gegen den angefetzten Werth des Rohzuckers die Einwendung gemachtwerden könnte, dafs wenn er gleich, wie es erwiefen ift, im Gehalt an rei-nen Zucker dem indifchen Rohzucker gleichgeflellc werden iinds, er dennochnicht in den Werth deflelben mit Zuverlälligkeit gefetzt werden dürfte, weiles möglich wäre, dafs feine Raffinirung, um die fremdartigen Tlieile, die wonicht in grölserer Menge dabey find, doch von anderer Art feyn können, alsint indilchen Rohzucker, davon zu bringen, koftfpieliger ausfallen könntejwenn nämlich der erweislich darin enthaltene reine Zucker, eben Ib vollftän-dig ahgefchietlen w r erden follle, als er durch Raffiniren von dem indi-fchen Rohzucker abgefondert wird, in welchem Fall diefe mehrere RaJIini-rungskollen, von den angefetzten Werth des Runkelrüben-Rohzuckers abge-rechnet werden müfsten, um nicht bey der Abichätzung feines Werths zu vor-theilhaft zu rechnen.

§. Big-

Um diefen Einwendungen, welche wohl die einzigen feyn dürften, welchefleh etwa gegen meine Berechnung machen liefsen , zu begegnen, will ich:

a. Den Spüligelhg gar nicht in Anfchlag bringen,

b. Die Einnahme für Nachlaufeffig, auf die Hälfte der veranschlagten feftfetzen.

c. Dfcs rückbleibende» Viehfutteiy gar nicht in Anrechnung bringen.