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Die europäische Zuckerfabrikation aus Runkelrüben in Verbindung mit der Bereitung des Brandweins, des Rums, des Essigs und eines Coffee-Surrogats aus ihren Abfällen / beschrieben und mit Kupfern erläutert durch ihren Urheber Franz Carl Achard
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368
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8. Annehmen, dafs die Raffinirungshofien des Runkelrüben-Rohzuckers, im Go-lialt an reinen Zucker dem indifchen im Durchfclinitt gleich , der in den hie-figen Raffinerien verarbeitet wird, für den Centner, um daraus den darin ent-haltenen reinen Zucker fo vortlieilhaft zu gewinnen, als wie der Gehalt anreinen Zucker aus den indifchen Rohzuckern gewonnen wird, fogar 4 Tldr.mein- betragen könnten, bey welcher übertriebnen nachtheiligen Vorausfetziingvon dem im 6i5 § angefetzten Werth der 60800 Pfund 25 Lolli Runkelrühen-Rohzucker, noch I 84 1 Thlr. abgehen, und der Werth deilelben nur von 9701Th.lr. 18 Ggr. 6 Pf. verbleiben würde.

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Nach den vorflehenden Abänderungen und Pofitionen, würde der fuinmarifclieErtrag der Verarbeitung von 10000 Centner Runkelrüben, auf Rohzucker, Brandt-wein und Nnchlaufeffig, von 17204 Thlr 1 Ggr., auf die, exclufive Brühe, rundeSumme von 12516 Thlr. herabzufetzen feyn, und nach Abzug der 5299 Thlr. 6 Sgr.betragenden Kohlen, auf 721.7 Tldr. mneu Gewinnt! mit Gewifsheit, und teil>11 beyder Annahme ganz übertreiben ungünhtiger Pofitionen mindefiens zu fetzen feyn.Diefer Gewinnfi gegen die Koften verglichen, gewährt dem Rohzuckerfabrikanieneinen Vortheil von 136 Procent, und diefe Fabrikation belohnt alfo lehr reichlich,für die angewendeten Kohlen und den darauf gewendeten Fleils.

620.

Ich habe bey' den vorftehenden Berechnungen, den Brandt-Wein nur in denWerth gefetzt, den er als ordinärer Schenkbramltwein verkauft, bat; kann jedochnicht unbemerkt lallen, dafs er nach Abzug der Kohlen, durch leine Veredlungzu Ruin, Coniak und Arrak, faft noch einmalil fo hoch ins Geld zu fetzen ilt,und wenn ich bey der Veranfchlagung feines wirklichen Werths, nicht Rücklichtdarauf genommen habe, fo ilt es nur gefchehen, um mich vielmehr den Vorwurfeiner zu niedrigen, als einer zu hohen Werthsabfchätzung auszufetzen.