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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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6
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Erzeugung vieler Produkte des Landes, als Waid,Safflor, Krapp rc. nöthig macht, und so derallgemeinen Slaarsökonomie neue Erwerbsquellenöffnet.

Unterschied der Färbekunst von der Maler-kunst.

§ 7 -

Die Färbekunst ist von der Malerkunst vcrrschieden. Der Maler unterscheidet sich von demFärber vorzüglich dadurch, daß jener blos dieOberflächen der Körper mir schon epistirendenfarbigen Materien (Malerfarben) mechanisch be-deckt, dagegen der Färber farbelose Gegenständein ihren kleinsten Theilchen mit ander» Mate-rien zu durchdringcn sucht, so daß sie nun far-bichte Erscheinungen hervorbringen. Diese Durch-dringung geschieht aber, wie sich in der Folgeergeben wird, chemisch und nicht mechanisch.Ferner hat der Maler -um Zweck auf der Ober-fläche der Körper Erscheinungen bestimmter Ge-genstände (Bilder) hervorzubringen, der Färberaber nicht.

Verwandtschaft der Zeugdruckerkunst mitder Färbekunst.

§. 8 -

Die Kunst Zeuge zu drucken beruhet eben-falls auf partieller Verbindung verschiedener Ma-terien mit Fabrikaten, folglich ist tue Zeugdruk-kerkunst sehr nahe mit der Färbekunst verwandt.