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der die Farbe eine« jeden Körpers annehme, ober gleich farbenlos sey. Die Peripatetikernahmen bis gegen da« Ende des 17. Jahrhun»derts an, die Farbe sey eine dem Körper zuge»hörige Eigenschaft, und manche von ihnen be»trachteten sie als einen Ausfluß aus den Körpern,andere aber als eine Mischung von Licht undSchatten, eine Meinung die neuerdings wiederaufgewärmt worden ist. Wieder andere leitetendie Farben von salzichken oder von metallischenGrundtheilchen her.
§. n.
Descartes erklärte die Farben nicht fürEigenschaften der Körper, sondern für Wirkun»gen eines zwischen dem Auge und den Körpernbefindlichen Mittels, des Lichts. Von der Na»jur des Lichts macht er sich aber eine besondereVorstellung: er giebt nähmlich den Theilchen desLichts zweierlei Bewegungen, eine fortgehendeund eine wirbelnde d. h. um sich drehende. Istdie letzte stärker als die erste, so soll daraus dierothe, ist aber die erstere stärker die blaue, undsind beide gleich stark, die gelbe Farbe entstehen.Alle übrige Farben setzt er aus der Mischungdieser drei Farben zusammen. Ferner macht erhierbei die Bemerkung, daß Weiß die auffallen»den Strahlen unverändert zurückschicke, Schwarzaber dieselben auslösche oder ersticke, die übrigenFarben aber unverändert zurücksende.
§. 12 .
Dayle stellte zuerst Versuche an aus wel»chen er Schlüsse über. die Natur der Farben