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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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kann daher setzen l.IVl : m : n »).

Ist hierbei das erste Mittel dünner als das an-dere, so wird (nach ß. Z2-) der Brechungswinkelkleiner als der Einfallswinkel, daher ist w größerals n. Wenn hingegen das erste Mittel dichterist als das andere, so wird der Brechungswinkelgrößer als der Einfallswinkel, und daher rnkleiner als n.

§. 36.

Ein Lichtstrahl, welcher senkrecht auf diebrechende Flache, z. D. auf die Fläche des Was-sers, einfällt, gehet ungebrochen in feiner vori-gen Richtung fort; denn hier ist der Etnfalls-slnus b-lVI^^ro (§. ZZ.) also da : kiti.m : n, so Wird n . l.!VI i» . Hk» n, folg-lich ttk, der BrechunqSstnus 0, und daherist auch der Brechungswinkel o, d. h.

der gebrochene Strahl ssli fällt mit dem Ein-fallslothe b'ti zusammen; oder der senkrecht ein-fallende Strahl lk gehet in der Richtung kNfort.

§. 37-

Für verschiedene brechende Mittel gibt esverschiedene Verhältnisse der Brechung; d. h. dasVerhältniß des Einfallssinus zum Vrechungssinusändert sich, wenn man andere brechende Mittelannimmt. Die wichtigsten Brechungsverhaltnisse

sind

») Die Lehre von den Verhältnissen findet man in Wcin-gärtncrS angcf. Werke. L. Th. az ss.