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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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sind die beiden: i) zwischen Luft und gewöhn!«chcm Glas; dies kann man ohne merklichenFehler wie Z : 2 annehme», so daß Einfalls«sinuS l, VI : BrcchunqSsinus bitt Z : L

2) zwischen Luft und Wasser; dieses ist wie4:3, so daß Einfallsstnus ll,>I : Brcchungssinusttli 4 : z. Wir wollen sie näher er«klaren:

i) Es gehe ein Lichtstrahl LW (Fig. Z.)aus der Luft in Glas über, so ist das Brechungs«Verhältniß m : n wie 3:2, also I,VI : lstkZ : 2, d. h. die Brechung geschiehet so,dafi der Brcchunqsstnus Hii nur ^ vom Ein«fallssinus l,.VI ist; der Einfallswinkel mag dabeiseyn, welcher er wolle. Gehet hingegen derLichtstrahl k-tt aus Glas in Luft über, so istLil» : I_lVI 2:3b. h. die Brechung ge-schiehet so, daß der VrcchnngSsinus H maloder ix mal so groß ist als der Einfallssinus lstlst.

Es sey z B. im ersten Fall der Einfalls«Winkel LWI 30 Grad, so ist der Sinusvon Zo Grad (nach §. 33. 34.) 0,500s

also H..VI folglich der Brechungs«

sinus ttlst L. ^ ^ s 3333 ; dies

fällt in obiger Tafel (§ 33.) zwischen die Si«nus von 19° und 20°; aus größer» Tafeln,welche die Sinus für die einzelnen Minutenenthalten, findet nian, daß zu diesem Sinus derWinkel von iy°28^ gehört. Wenn also derEinfallswinkel aus Luft auf Glas Zo° ist, so istder Brechungswinkel «<)°28'; und umgekehrt,wenn der Einfallswinkel aus Glas in Luft iy°2lj^ist, so ist der Brechungswinkel 32°.

Es seu im andern Falle der Winkel52°, so ist ttli als der Sinus dieses Win«L