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brechende» Mitte!, sonder» es muß durch Vcr«suche für alte einzelne Mitte! besonders bestimmtwerde». Unter der brechenden Kraft vor»siehet man die Kraft, mit welcher daS brechendeMine! den Strahl nach der Richtung des Ein«sallslorhes anstehet. So ist z. D. die brechendeKraft des Glases größer als die des Wassers.Denn wenn ei» Lichtstrahl aus Luft in Glasüncraeher, so ist Einfallsfinns : DrcchungSsinus3 : 2 I : 0.6666; daher der Bre«chnngestnus des Einfallsstnus; — wcmr
aber der Lichtstrahl aus Luft in Wasser übergehet,so ist Einfallsstnus : Brcchungcstnus 4 : Zi : 0,75; daher der BrcchungssinuS Hdes Einfallsstnus. Mithin wird bei gleichemEinfallswinkel im ersten Falle der DrechungsrWinkel kleiner als im zweiten Falle; folglich imersten Falle der gebrochene Strahl näher nachdem EinfallSlothc zugezogen als im zweiten; alsohat das Glas eine größere brechende Kraft alsdas Wasser. — Durch Versuche hat man ge«funden, daß der Diamant die stärkste brechendeKraft besitzt; sein Drcchungsverhältniß ist i: 0,366.
§. 40.
Aus dem für die Brechung der Lichtstrahlenangegebenen Hauptgcsetzc ergeben sich folgendebesondere Gesetze für die Brechung der Licht«strahlen in durchsichtigen ebene» Flächen:
i) schief einfallende parallele Strahlen blci«ben auch nach der Brechung parallel, sie mögenaus dem dünnern Mittel in das dichtere gehenoder umgekehrt. Denn wenn die Strahlen pa«rallcl sind, so haben sie gleiche Einfallswinkel,daher auch gleiche Brechungswinkel.