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finden soll. Dieser Winkel ist also für die ge-nannten beiden Mittel die äußerste Grenze derBrechung. Wenn der Einfallswinkel b.s4 41^,8"hat, fo daß der Sinus desselben o,Süü6,so wird der Brechungssinuü i und da die-ser Sinus zu dem Winkel von yo° gehört, sowird der einfallende Strahl lb-ss unter einemWinkel von yo° gebrochen, d. h. der gebrocheneStrahl fällt auf kVü; sobald aber der Winkelnoch größer wird, so geschiehet keine Brechungmehr, sondern die Brechung gehet in Zurück-strahlung über.
Eben so kann bei dem Uebergange aus Was-ser in Luft der Einfallssinus meln größer alsdes Halbmessers, folglich der Einfallswinkel nichtgrößer als 48°3Z" werde». Hat er diese G-ößeerreicht, so wird, weil hier k,Vl : ! 4 k 5 Z : 4,lktä l^>I E I, asto der
Brechungslmus dem Sinuetoine gleich, folg-lich wird der Brechungswinkel 9^° und der ge-brochene Strahl käs' fällt mit kss zusammen.Wird der Einfallswink^ noch größer, z. D 49°,so ist 8i>>. 490 O,7547t also lckli L.
QlVk 0,7547 t.OOÜZ, folglich größer
als der Sinusrotus; es kann daher hier auchkeine Brechung statt finden, sondern ste gehe: inZurückstrahlung über. Der Einfallswinkel von48 ° 35 " 'st daher für diese beiden Mittel dieäußerste Grenze, über welche hinaus keine Bre-chung mehr geschehen kann.
§- 39 -
Das Drechnngsverhältniß richtet sich nichtganz nach dem Verhältniß der Dichtigkeit der