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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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1) Von einem Stäbe, den man schief inSWasser- hall, erscheint der im Wasser befindlicheTbcil höher als er wirklich liegt, und.der Stabscheint in dem Eintrttrepunkie gebrochen.

2) Ein Geldstück, welches auf dem Bodeneines Gefäße« in k ( Fig. 4.) liegt, so daß eSvon dem Rande des Gefäßes verdeckt wird undbei einer gewiss» Stellung des Auges innicht gesehen werden kann, wird sichtbar, wennman das Gefäß mit Wasser füllt; denn alsdannwerden die von kr. ausgehenden Strahlen, wieLss. bei dem Eintritt in die Luft in ss nachkkl gebrochen, und diese Strahlen scheinen alsodem Auge in nicht von dem Punkte L son»dcrn von dem Punkte 1^1 zu kommen, oder esscheinet, als ob das Geldstück in ^ liege.

Z) Der Boden eines Gefäßes mit Wasserscheint hohl zu sey» und höher zu liegen.

4) Ein Fisch wird im Wasser nicht an seitnem wahren Orte, sondern ohngefähr ^ nahernach der Oberfläche zu, gesehen.

5) Endlich beruhen darauf auch verschiedeneErscheinungen in der Astronomie, welche aus derastronomischen Strahlenbrechung erklärtwerden; deren weitere Ausführung hier zu weiltläufig seyn würde.

§- 42.

So wie die Zurückwerfung der Lichtstrahlenbesondere Modifikationen erleidet, wenn sie nichtauf ebenen, sondern auf krummen Flächen ge-schiehet, (tz. 28.) so auch die Brechung derLichtstrahlen. Gläser von denen eine oder beideFlachen Theile einer Kugelobersiäche find, nennt