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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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92
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hältnißmaßig mit dem Grade der Zusammen«drückung wächst, so wird er zuletzt unendlich,und so kann kein Theil der Materie, d. h. derRaum ihrer Ausdehnung durch Zusammcndrückungdieses Theils völlig aufgehoben werden. Diesesstreirek aber keinesweges damit, daß ein Körperfür irgend einen andern permeabel sey, oder vonihm chemisch durchdrungen d. h. so mitihm verbunden werde, daß kein Theil des einenangetroffen werde, welcher nicht mit einem Theildes andern, von ihm specifisch verschiedenen, indemselben Verhältnisse wie die Grundkräfte ver«einiger wäre. 4) Wäre die Zurückstoßungskcaftdie einzige Grundkrast der Materie, so würdesich diese ins Unendliche zerstreuen. Es mußdaher sich mit jener zurückstoßenden Krafteine anziehende verbinden, wodurch ersterebeschränkt wird. Erfüllung des Raumes kanndemnach nur Resultat beider vereint wirkendenKräfte, der zurückstoßenden und der anzie«henden seyn, und diese find als Grundkräfleder Materie zu betrachten. 5) Durch dieseKräfte erfüllt die Materie den Raum stetig,folglich gibt es keine zerstreuctcn leeren Räume.6) Eine nothwendige Folge davon ist die Theil«barbeil der Materie ins Unendliche. Es läßtsich mathematisch erweisen, daß der Raum insUnendliche theilbar sey; d. h. so viel, als beifortgesetzter Theilung der Materie kommt manauf keine einfachen Theile oder Atome. 7) Dieverschiedenen Grade der Dichte bet Körpern,hängön von dem verschiedenen Verhältniß derGrundkräfte der Materie ab. Je größer dieZurückstoßungskrafi im Verhältniß beb Anzie«hungskraft ist, um so weniger dicht wird der