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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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lutc Gewicht eines andern zur Einheit angenom,men werden muß, und man bet dem wägen nununtersucht wie viel Mahl in dem gegebenenKörper die Einheit (daü Quentchen, das Loth,das Pfund, der Centner) enthalten ist: so mußauch, wenn das specifijche Gewicht eines Körper«bestimmt werden soll, ebenfalls das unverändertliche specifische Gewicht eines andern zur Ein«heit angenommen, und mir diesem das des zuuntersuchenden Körpers, und zwar unter gleichenUmständen verglichen werden.

§. IZL.

Unter allen Körpern die man dazu als Eintheit annehmen könnte ist nun das Wasser amtauglichsten. Sein specifisches Gewicht kanngleich r gesetzt, d. h. zur Einheit angenommenwerden, als Maasstab für das specifische Gerwicht aller übrigen Körper. Ein reines destilliertcs Wasser (nicht so gut ist Regen, oder Schnee«Wasser) zeigt unter gleicher Temperatur sters einegleiche Dichtigkeit, und man mmml es gewöhn«lich in der Mitteltemperarur unsers Klima, d. h.wenn ein in das Wasser gestecktes Tbcrmomercr12 bis iZ Grad R aumur, oder 60 bis 66Grad Fahrenheir über dem Gefrierpunkte *) zeigtzum Maasstabe, und sein bei dieser Temperaturfich zeigendes specifisches Gewicht als Einheitzur Vergleichung für alle übrige Körper an.

') ueber die Temperaturen und Thcrmometergraden s.m, ipeiier unten unter Warniegoff §. rxS. nach.

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