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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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Färbekunst nicht vorkömmt, so übergehen wir sieauch hier.

§. iZyb.

Bei der Untersuchung des specifischen Ge<Wichts der festen Körper ist auch noch auf Man«chcrlet Rücksicht zu nehmen. Einige Körper sindschwerer als Wasser, und sinken darinne unter,andere sind leichter als dasselbe und schwimmen.Einige sind im Wasser ganz unveränderlich, umauflöslich; andere saugen das Wasser nur insich, ohne eine weitere Veränderung, ausier derihres absoluten Gewichts; viele aber lösen sichim Wasser gänzlich auf. Diese Umstände, sowie auch noch der, daß man sie oft nur in klei«nern Brocken, oder wohl gar als Pulver habenkann, die einzeln nicht zu befestigen sind, machenfür jeden §ali besondere Handgriffe nöthig.

§. 140.

Bei einem festen, im Wasser unauf-löslichen, unveränderlichen Körper dervon einer solchen Masse ist, dass man ihn anein Pferdehaar binden kann, verfährt man so:Man wiege auf einer genauen hydrostatischenWaage zuerst den Körper, und das Pfcrdehaarin der Lust, so dann a» das Pferdehaar gebun-den. an einer Waagschale herabhangend imWasser versenkt, und bemerke genau den Ge-wichtsverlust den der Körper im Wasser erleidet.Da dieser Gewichtsverlust, den der in das Was-ser gesenkte Körper erleidet, dem Gewichte desaus der Stelle getriebenen Wassers, von gleichemBolumen des Körpers» gleich ist, so wird auchfem specifisches Gewicht gegen das des Wassers