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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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106
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Salze, so muß man sie in Weingeist, Terpen»tinöl, oder sonst in einer Flüssigkeit wiegen,welche diese Körper nicht auflöst. Auf diese Artfindet man das specifische Gewicht eines solchenKörpers in Vergleichung mit dem specifischenGewichte der Flüssigkeit, in welcher er abgewo«gen wird, und wenn der letztem specifisches Gerwicht in Verqleichung mit dem des Wassers bttkannt ist (wie man dieses findet, wird weiterhinten angegeben werden), so folgt daraus auchzugleich die Vcrgleichung des specifischen Gewichttes des Körpers mit dem des Wassers.

Z. B. Salpeter

dessen absolutes Gewicht in der Lust sey iZroim Weingeist

Mithin der Verlust VZ2

und sein specifisches Gewicht gegen oas des Weinegeistes — i gesetzt — ^522 ____ 2,422.

ÜZ2

Nun soll sich aber das specifi'cke Gewichtdes zur Untersuchung gebrauchten Weingeistes zudem des Wassers wie 0.791 : i.ooo verhalten,so ist das specifische Gewicht des Salpeiers znmdistillirten Wasser 2,402 . o, 7 yl 1,900.

In vielen Fällen aber erreicht man denZweck leichter, wenn man das Produkt der bcrkannten Verhälknisizahl des specifischen Gewichtsderjenigen Flüssigkeit, worin die Körper gewogensind, zum Wasser in das absolute Gewicht desKörpers, mit dem erlittenen Gewichtsverlusteder Körvcr dividirt. Der O.uotent zeigt ebenfallsdas Verhältniß des specifischen Gewichts dcssel»ben, gegen das des Wassers an.