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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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105
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aufnehmen können, »nd wiegt sie wieder schnellin der Luft. Auf diese Are crgiebt sich das Ge-wicht des cingcsaugten Wassers. SodauN wiegtman den mit Wasser vollgesaugten Körper imWasser, und bestimmt den Gewichtsverlust, dener mit Wasser angesogen darinne erleidet. Diesist jedoch nicht sein wahrer Gewichtsverlust imWasser, den er erleiden würde, wenn er garkein Wasser eingesaugt hätte. Man findet ihnaber, wenn man das erste Gewicht von demzweiten abzieht, und diese Differenz zu dem gerfundenen Gewichtsverluste im Wasser add.irt.Hernach verfährt man auf die bekannte Art,' di-vidier das absolute Gewicht des trocknen Körpersdurch seinen gefundenen wahren Gewichtsverlust;der entstehende Quotient ist das specifische Ge-wicht.

Z. B. Ein Sandstein wiegetrocken in der Luft ^ ivoomit Wasser angesogenin der Lust — 1020

so beträgt das ringe-saugte Wasser — 20

sei» Verlust mit Wasser angesogenim Wasser sey 4Zo

so ist sein wahrer Gewichtsverlust — 430und sein specifisches

Gewicht ist 1000 iooo

' —-— — --2,222

20-7-340 450

§. - 45 .

Sind die Körper, deren specifisches Gewichtbestimmt werde» soll, von der Beschaffenheit,daß sie sich im Wasser auflösen, z. B.