§. 152 .
Alle Aräometer erfordern aber bei ihremGebrauche, wenn man übereinstimmende Resul«lare haben will, die Beobachiung folgender Re«geln: i) die flüssigen Materien, in welche sieeingesenkt werden sollen, müssen stets einerleiTemperatur haben. - 2) Die Aräometer müssen,wen» sie eingesenkt werden, sehr genau vertikalstehen, weil sonst der Punkt, der das Niveauanqcbcn soll. nicht richtig beobachtet werden kann.z) Sie müssen stets sehr rein gehalten, und nachdem jedesmahiigen Gebrauch sehr sorgfältig ge«waschen und abgetrocknet werden.
§- 153 -
Man unterscheidet zweierlei Arten von Aräo«Metern: i) Aräometer mit veränderlichenGewichten, und 2) Aräometer mit festerSkale. Ein Aräometer der ersten Art hat amobern Ende seines Halses einen konkaven Teller,auf den mehr oder weniger Gewicht gelegt wer«den kann. und muß so abgerichtet se»n, daß derganze Aräometer, d. h. sammt den auf ihn lie«gcnden Gewichten, so viel wiegt, als die Flüf«sigkeit, die es aus der Stelle treibt, wenn esdarin bis auf sein unveränderliches Zeitchen, also mit einem stets gleichen Volumen ein»gcsenket wird. Um es bis an sein unverändertlickes Zeichen einzusinken, muß deshalb um destomehr Gewicht auf den Teller desselben gelegtwerden, je größer das specifische Gewicht derFlüssigkeit ist, und umgekehrt weniger, je leichterdie Flüssigkeit ist. Die specifischen Gewichtezweier durch dieses Aräometer untersuchten Ilüs«