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neues Pyrometer bekannt. Es gründet sich antdie Eigenschaft des Thon's sich in der Hitze,proportional der Temperatur zusammen zu ziehen,and nach plötzlicher Erkältung sich nicht wiederauszudehnen. Sein Instrument besteht- aus einermessingenen Platte, auf welcher drei Stäbe Meftsing so befestiget sind, daß der erste und Meile,da wo die Skale anhebt, an dem einen Endean dem andern aber eines Zolles, derzweite und brüte hingegen an dem einen .Endeund an dem andern eines Zolles voneinander abstehen, so daß die Weite des erstenKanals von o anhebt und bis 120 geht, die deszweiten von 120 anfängt, und bis auf 240 ver-engend zulauft, wobei jeder Zoll in ic> Linien,folglich die ganze Skale in 24 Zoll, und diesewieder in 242 gleiche Grade oder Linien getheiltsind. Um die Grade der Hitze vermittelst Vierses Instruments zu bestimmen, wird eine eigeneAn weißer Fayence-Thon angewendet, aus wel-chen man fest walzenförmig geformte Stücke sozurichtet, daß ihre Seiten bei 212 Grad Fah-reichen ^0 3»!! betragen, und nur mit ihremäußersten Ende in dem ersten Kanal hineinpassen.Um vermittelst eines solchen Thonkörpers dieHitze z. B. eines OfcnS zu messen, legt maneinen solchen Thonzilinder in den Hfen,. so langebiö er die Temperatur desselben angenommenhat, dann wird er herausgenommen, schnell ab-gekühlt, und nun in den Kanal des Instrumentseingeschobcn, da dann die entstandene Zusammen-zichung im Feuer durch die auf den Linealenangebrachte Skale bestimmt wird- Indessen gibtauch dieses Instrument wenig zuverlässige Re-sultate. — . J„ der Färbekunst sind die Puro-