§. IY5.
Der durch das Thermometer bestimmte Gradder freien Wärme irgend eines Körpers wirdseine Temperatur (§. izz.) genannt. DieTemperatur des gefrierende» Wassers ist alsoder Nustgrad, die Temperatur des siedenden der80 Grad Neaumur, u»d so lassen sich alle an»öcre Temperaturen der Wärme mittelst solcherInstrumente aiismitrcln. Da in der Färbckunst dieTemperatur auf die Hervorbringung und Näan»cirupg der Färbest öfters den grössten Einflußäußert, so sind sie dem praktischen Färber ganzunentbehrlich.
tz. IYY.
Um höhere Temperaturen als der Sied«punkt des Quecksilbers ist zu bestimmen hat mansich auch besonderer Instrumente bedienet, dieman Hitzemesser oder Fcuermcsser, Py»romcrer nennt. Gewöhnlich sind es meiallcueS'angen, die mir einer Einrichtung verbundensind, an welcher ihre Ausdehnung durch dieWärme gemessen werden kann. Allein alle derrgleichen Einrichtungen sind sehr unsicher, weil i)die Ausdehnung fester Körper an sich gering ist,und 2) weil Lurch diejenige» Einrichtungen, diedamit verbunden werorn müssen, um die Größeder Ausdehnungen zu messen, mancherlei Fehlerin die Nesulte kommen. Daher stimmen diesePyrometer gar nicht mit einander übcrcin.
§. 202.
Iosiah Weedgwood, ein Engländer g«riech daher auf den Gedanken ganz von demgewöhnlichen Wege abzuweichen, und machte ein