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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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Aahrcnheit beträgt. Man habe.aber eine Por-tion dieser Flüssigkeit deren Temperatur 60 Gr.,und eine andere deren Temperatur igo Gradist. Wie viel. muß von einer jeden genommenwerde», um durch die Vermischung die Tempe-ratur von I02 Grad hervorzudringen?

Aus cher vorigen Regel, daß sich die Tem-peratur der Mischung von zwei gleichartigen Ma-terien verhalte, wie der Quotient aue den Pro«Lutten ihrer Gewichte oder Massen in die Tem-peraturen, folgt auch: daß die größere Massesich zur kleinern verhalte, wie die gesuchte Tem«perarur weniger der niedrigern, .zu. der höherirTemperatur weniger der-gesuchten, also ioo —60 : i8c> —' icx> ^^40 : 80 l : 2 d. h.um die gesuchte Temperatur von ioo zu erhaltten muß mau i Theil der Flüssigkeit rgo Gradmit 2 Theilen der Flüssigkeit von üo Gradvermischen.

Kapazität der Körper für die Wärme.

, §. 204.

Aus dem im vorigen §§. angeführten, dieV.erthcilung„des Wärmescoffs betreffend, ergiebtsich, daß gleiche Äe ^ >ie desselben Körpersbei gleichen Temperaturen gleiche Mengen vonWärmcstoff enthalten. Allein dieses ist keines-Weges der Fall bet dem gleichen Gewichte ver-schiedencr Körper, diese enthalten, wenn ihreTemperaturen gleich sind. doch unglctche Mengenvon Wärmestoff. Die Menge Wärmestoff, welche«in Körper enthält, verglichen mit der, welchein einem andern Körper enthalten ist, wird sein