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fvceifischer Wärmestoff genannt, und da-Vermögen oder die Eigenschaft, weiche Körperfähig macht, verschiedene Mengen von Wärm«stvff zurückzuhalten, nennt man die Kapazitätfür den Wärmestoff.
§. 205.
Auf folgende Art bestimmt man den speci-fischen Wärmestoff, oder die verhälknißmäßigeMenge Wärmestoff in verschiedenen Körpern.Man mische i Pfund Wasser von ivo GraSzmit einem Pfund -Quecksilber von 40 Grad Tem-peratur, so ist die neue Temperatur 97,5 Grad,oder 27,5 mal größer als das arithmetische Mit-tel (§. 202). In diesem Versuche verwandeltesich die Temperatur, tvrlche ioo war, in 97,5:die Menge Wärmestoff, welche das Wasser ver-rohr, brachte also nur eine Erniedrigung derTemperatur von 2.5 Grad zuwege; aber dieserWärmestoff, welcher an das Pfund Quecksilberabgeaeben wurde, machte, daß die Temperaturdesselben um nicht weniger als 57^ Grad erho-ben wurde. Eine Menge Wärmestoff also, welchedie Temperatur des Wassers um 2,5 Grad ver-mehrt, reicht hin, die eines Pfundes Quecksilberum 57,5 Grad zu vermehren; oder der Wärme-stoff, der die Temperatur eines Pfundes Wasserum i Grad vermehrt, erhebt die Temperatureines Pfundes Quecksilber um 23 Grad. Dar-aus schließen wir, daß die Menge des Wärme-stoffs, welche im Wasser enthalten ist, zu der,welche sich in einem gleichen Gewichte Quecksilberbefindet, wie 2Z zu l verhalte. Oder wennman den Wärniestoff des Wassers gleich r setzt.