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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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so wird der des Quecksilbers 2^ vor» r »der 0,2435 seyn.

§. 206.

Seht man diese Vergleichung mit mehkeruKörpern fort, so wird man finden, daß in Rück»ficht ihrer Kapazitäten gegen den Wärmestvffgroße Verschiedenheiten statt finden. Man hatdiese Resultate in Tabellen gebracht, allein eSfinden sich dabei manche Abweichungen. Versuchedieser Art müssen überhaupt mir großer Genauig,kett angestellt werden. Man muß auch denWärmestvff mit in Anschlag bringen, der sich andie Gefäße absetzt, auch muß man nur Körpermit einander mengen, die während dem Versucheihren Aggregat,»stand nicht andern, weil sonst,wie wir bald sehen werden, gebundener Warmerstoff frei wird, oder auch freier gebunden wird.

§. 207.

Die Kapazitäten der Körper für den Wärmerstoff -haben übrigens einen beträchtlichen Einflußauf die Zeit, welche zu ihren Erhitzen oder Abekühlen erfordert wird. In der Regel werdendiejenigen Körper, welche die größte Kapazitätfür den Wärmestoff haben, langsamer erhitzt underkalten langsamer. Stellt man gleiche MengenWasser und Quecksilber über das Feuer, so wirddas Quecksilber ungleich schneller als das Wassererhitzt werden, und nimmt man sie vvm Feuer,so erkaltet das Quecksilber mir verhältnißmäßiggrößerer Schnelligkeit als das Wasser.