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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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leiter ein; letztere nennt man im gemeinenLeben auch wohl warmmachende Körper.

§. 209.

Die leitende Kraft der Körper für dieWärme läßt sich messen, wenn man die Zeitbeobachtet, worin die Wärme von einem gewisssen Punkte des Körpers zum andern gelangt,oder die Zeit, in welcher der Körper eine ge-wisse Temperatur annimmt oder verlieh«.

§. 210 .

Da der Wärmestoff alle Körper burchdringt.Nicht isvlirt dargestellt werden kann, so ist leichteinzusehen, daß es keinen Körper giebt, der vonaller leitenden ^raft gänzlich entblöst wä-c. Dievorzüglichsten Leiter der Wärme sind jetzt unterden festen Körpern angetroffen worden, und un-ter diesen nehmen die Metalle den ersten Platz«in. Die Leitungskraft ändert sich aber auchmit dem Aggrcgarzustande des Kö pers. Gehtein fester Körper in einen fllüssi en über, soscheint während dem Ucbergange die Leitungskraftganz aufzuhören. So ist z. B. das Eis unterdem Gefrierpunkte ein Leiter für den Wärme-stoff ; so wie es aber über den Tbaupunkt erhorBen wird und anfängt aus dem Znsiand einesfesten, in den eines flüssigen überzugehen, sohört es auf ein Leiter zu seyn, und leitet nurersi dann wieder, wenn es ganz in flüssigesWasser verwandelt ist.

§. 2H.

Der GrafRum ford behauptete vor einigerZeit auf Versuche gestützt, daß die tropfbarflüssir