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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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außer daß bei dem Bau desselben nach richtigenGrundsätzen verfahren wird, derselbe aus einemMaterial erbauet werden, das die Wärmeschleckt leitet, damit so viel als möglich jedeAbleitung deS Wärmestoffs vermieden wird. Ausdiesem Grunde pflegt man Kohle unter Lehm zumengen, oder man umgibt ihn auch wohl miteiner Umkleidung von Holz, oder versieht ihnmit einem Ueberzug von Stroh. Kohle und Lehm.— Man schützt im Winter Bäume und Brun-nen durch eine Bedeckung von Stroh gegen dieWirkungen des Frostes. Strohdächer sind imSommer kühler, und im Winter wärmer alsZiegeldächer u. s. w.

§- 214.

Auch in der ausübenden Färbekunst zeigenfich beständig Erfolge die von der unterschiedenenLeitungssähigkeit der Körper für die Wärme ab»hängig sind. So kömmt Wasser in kupfernenKesseln leichter ins Sieden als in zinnernen,weil Kupfer die Wärme besser leitet als Zinn.Eben so sehen wir eine Fgrbenbrühe früher heißwerden als eine andere. Wollene Zeuge, diewarm gefärbt worden sind kühlen sich langsamerab, als leinene u. s. w.

Formänderung der Körper durch Wär-mrstoff.

§. 215.

Eine Haupttkirkung, die wir an den Stof-fen wahrnehmen, die der Einwirkung der Wärmeausgesetzt werden, besteht in einer Aenderung

der