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§. 26l.
Wen» sich der Stickstoff innigst mit demSauerstoffe in gehörigem Verhältnisse verbindet,so entsteht daraus eine Säure, die unter demNamen Scheidewasscr, oder richtiger Sal-peter sä u r e bekannt ist, und von der man häufigGebrauch in der Färberei macht. Es gehörtaber ein gewisses Verhältniß von Sauerstoff dazuwenn diese Saune entstehen soll, sonst bilden sichimmer nur S kick st» ffory der
§. 262.
Das Verhalten des Stickstoffs gegen diePigmente, und die damit gefärbten Stoffe istuns gegenwärtig nicht bekannt, es scheint indessennicht, als wenn das Slickstoffgas einen bedeuttendcn Einfluß auf die Pigmente äußern könnte.Indessen find hierüber doch noch erst Versucheanzustellen, und zwar um so mehr da der Sticktsioff einen Bestandtheil so vieler animalischerSulstanzen, der Wolle, der Seide, des KamccltHaars rc. ausmacht, und diese Stoffe sich gegendie Pigmente ganz anders verhalten, als diewelche vegetabilischen Ursprungs find, z. B. Lei-nen und Baumwolle u'. Wahrscheinlich ist derGrund davon in dem Stickstoffe zu suchen, derin letztem Substanzen nicht enthalten ist.
§. 26Z.
Bis jetzt steht der Stickstoff noch unter denGrundstoffen, oder den chemischen Elementen,weil er noch nicht weiter zerlegt worden ist.Früher behauptete man er sey aus Wasserstoffund Sauerstoff in einem eigenthümlichen Verhält-