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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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175
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darüber streichen läßt. Das Wasser seht hier»bei seinen Sauerstoff an das Eisen ab, verändertsolches in Eisenoxyd, der Wasserstoff aber verbin,bet sich mir dem Wärmestoff (vielleicht auch mitLickrstoff) und entwickelt sich nur als Wasserstvffgas.Wenn der Versuch in besonders dazu eingericbte»ten Gcrälhsch,äffen mit aller Sorgfalt angestelltwird, so findet man: daß das Eisen dabei einebedeutende Gewichtszunahme erhält, und addirtman diese Gewichtszunahme zu dem GewichtedeS erhaltenen Wasserstoffgas, so betragt dieSumme genau so viel, als daS Gewicht des Was»scrs betrug, welches unter dem Versuche ver»schwand. DaS Eisen hat aber ganz dieselbe Verän»derung erlitten, die es erfährt, wenn es in Sauer«stoffgas verbrannt wird; also ist Sas, waS sichaus dem Wasser mit dem Eisen verbindet wirk»lich Sauerstoff. !

z) Am leichtesten kann man aber Wasser»stoffgas erhalten, wenn man verdünn lcSchwe»felsäure oder Salzsäure auch Eisenfeil»späne, Zink, oder ein anderes darinnen auf»lösbares Metall gießt. Auch hierbei wird dasWasser womit die Säuren verdünnet sind zerlegt,es gibt seinen Sauerstoff an das Metall ab,daü sich nun in ein Metalloxyd verwandelt, undin der Säure auflöst, und der Wasserstoff ent-weicht gasförmig.

§. 276.

Zn den Operationen der Färberei undDruckerei kömmt häufig die Entwicklung desWafferstoffgaies vor. Z. B. bei der Auflösung desZinnes in Schwefelsäure, und in Salzsäure; 2)