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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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176
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bet der Auflösung des Eisens in Essig; z) beidem Rosten des Eisens, wenn solches mir Was-ser befeuchtet hingestellt wird, überhaupt bet derAnstellung der meisten Bcihen zur Druckerei, sowie bei dem Anstellen der Waidküpe, und man-chen andern Operationen.

§. 277. '

Das reine Wasserstoffgas ist geruchlos, alleindas welches vermittelst der Säuren und Metalleaus dem Wasser erhalten wird, ist nie ganz rein,und besitzt einen unangenehmen Geruch. Es istunsichtbar wie die gemeine Luft. Unter allenbekannten Gasarten ist es das leichteste, daherbedient man sich desselben zur Füllung der Luft-balle. Es wird vom Wasser nur in höchst ge-ringer Menge eingesogen. Thiere ersticken dar-innen, und eine hineingebrachte Kerze, so wiejeder brennende Körper verlöscht in diesem Gas.Bei dem Zutritt von Sauerstoffgas aber brenntes mit einer leichten blassen blauen Flamme,und es bildet sich wieder Wasser. Man hat be-sondere Geräkhschafren erfunden, worin mandiesen Versuch mit vieler Genauigkeit anstellenkann, und da hat es sich ergeben, daß, wennMan dem Gewichte nach IZ Theile Wasserstoff-gaS allmählig in 85 Theilen Saucrstoffgas (oderdem Volum nach 2 Theile des erste» und einenTheil des zweiten Gas) verbrennt, man genaueine Menge Wasser erhält, die dem Gewichtder verbrannten und verschwundenen Gasartenentspricht. Vermischt i»an zwei Theile Waffer-stoffgas mit einem Theile Sauerstoffgas (demVolum nach), und zündet das Gemisch an, soverbrennt es plötzlich mit einem fürchterlichen

Knall,