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oder wird hernach auf irgend eine Art die schwerfelichte Säure mit noch mehr Sauerstoff verbun»den, so entsteht daraus eine stärkere und wenigerflüchtige Säure, die man sonst Vttriolsäurejetzt Schwefelsäure nennt. Si« wird Herrnach ebenfalls näher betrachtet werden, und istfür die ausübende Färbekunst von großer Wich»ttgkeit.
Von dem Phosphor.
§. 282 .
Auch der Phosphor ist eine einfache Subrstanz, in der wir jetzt höchstens Lichistoff alSBestandtheil kennen. Der Phosphor ist invielen thierischen Substanzen gebunden enthalten,doch finden wir ihn auch im Pflanzenreiche undim Mineralreiche. Ehemals schied man ihn blosaus dem Urin ab, durch eine langweilige undekelhafte Arbeit, jetzt gewinnt man ihn gewöhn»lich aus gebrannten Knochen, die aus Phosphoresäure und Kalk bestehen. Man digerirt sie mitSchwefelsäure, wodurch der Kalk zum Theil vor!der Phosphorsäure als ein schwerauflösiicheSSalz abgeschieden wird; die davon abgegosseneFlüssigkeit wird zur Trockne eingekocht, und mitKohle desiillirt, worauf man den Phosphor er»hält. Diese Phosphorbereitung setzt indessenschon einen geübten Arbeiter voraus, und erforrdert mancherlei Handgriffe.
§- 28 Z-
Der Phosphor stellt in seinem reinen Zu»stände eine halbdurchsichtiqe, wenig gelblich ge»M 2