färbte Masse dar, und hat die Konsistenz desWachses. "Sein mittleres specifisches Gewicht ist1,77 gegen bestilltrles Wassers. Oft ist er dun-kel gefärbt wenn er mit Kohle oder andern Un-reinigkeiten vermischt ist. Zm Wasser ist derPhosphor unauflöslich, wenn er aber eine Zeit-lang unter dem Wasser gelegen har, so bedeckter sich mit einer weißen Rinde, die ein Phos»phoroxyd ist. In einer Temperatur von 99Grad Fahrenheit schmilzt der Phosphor; dahersieht man ihn im heißen Wasser schmelzen, ehedieses die Siedhitze erreicht hat. Dringt manden Phosphor in eine Retorte und legt einemit Wasser gefüllte Vorlage an, so läßt er sichvollkommen übcrdestilliren, und sammelt sich wie-der unter dem Wasser, er ist also eine ganzflüchtige Substanz.
§. 284-
Setzt man den Phosphor der atmosphäri-schen Luft aus, so stößt er, wenn die Tempera-tur nicht unter 45 Grad Fahrenheit ist, bestän-dig einen weißen nach Knoblauch riechendenDampf aus, der im Finstern leuchtet. DieserDampf verdichtet sich alimäblig zu einer Säuredie man phoSphorichte Saure nennt; sieentsteht durch die Verbindung des Sauerstoffsder atmosphärischen Luft mit dem Phosphor.Deshalb muß man den Phosphor stets unterWasser aufbewahren.
§. 285 -
Durch das Reiben entzündet sich der Phos-phor sehr leicht, und bricht in eine helle Flammeaus. Geschieht das Verbrennen des Phosphors