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leinenem Filtrirsack (Spihbeulei), und lasse diehelle Flüssigkeit ablaufen. Den auf dem Beutelverbliebenen Rückstand schütte man in den Kesselzurück, rübre ,hn noch einmal mit io M aßkochenden Wasser an, und bringe den dünnenDrei ebenfalls wieder auf den Filtrirsack zurück.Die durchgeseihte Flüssigkeit ist die Aehlauge,aber noch mrt vielem Wasser verdünnt, daherman sie im eisernen Kessel durch schnelles Ein«kochtn konzcntrirt. Anf dem Spihbeukcl bleibtbrr Kalk mit der Kohlensäure verbunden zurück.
§- 299.
Wird jene Achlauge bis zur Honigdicke ver«dampft, und dann in die Kälte gestellt, so kri«staliisick bei einer Temperatur von 0 Grad Reau«mur das ätzende Kali in schönen großen Kristal«len, von denen man die überstehende Lauge ab«gießt, die Kristalle mit reinem Wasser abspühlt,schnell abtrocknet, und in einen vcrstopflen Glaseaufbewahrt. Gewöhnlich aber dampft man dieAehlauge so weit ab, bis ein Tropfen derselbenin der Kälte erstarrt, gießt sie dann auf eineeiserne Platte, und hebt sie nach dem Erkainnin trocknen wohl verstopften Gläsern als krack«11 esActzkali auf. Das trockne Aetzkali sowohlals das krtstallisirte, ziehen aus der Luft schnelldie Feuchtigkeit und Kohlensäure an, und letzterewird auch selbst von der Aehlauge schnell ringe«sogen; ja, es ist kaum zu vermeiden, daß nichtunter dem Abrauchen die Lauge schon wiederetwas Kohlcnstoffsäure anziehe, daher man mitder Arbeit so sehr wie möglich eilen muß.