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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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felichtsaures Gas, wenn man die Metalle inkonzcntrirrcr Schwefelsäure auflöst; Salpe-tergas wenn man sie mit Salpetersäure be-handelt. Oder

Z) Die Orydation erfolgt in einigen Fällen ge-meinschaftlich durch den Sauerstoff aus derSäure, und dem Sauerstoff des Wasserszugleich. Das ist z. B. der Fall, wennZinn mit Salpetersäure übergössen wird,

§. 387 -

Die in Säuren aufgelösten Metalle sind da-rinne jedesmal als Qxydul, oder als Oxyd ent-halten ; verseht man nun die Auflösung mir einemStoff der die Säure stark anzieht z. B. mitätzendem Kali; so wird das aufgelöste Oxyduloder Oxvd niedergeschlagen. In den meistenFällen behält jedoch der Niederschlug etwas vondem Auflösungs - oder von dem Nieöerschlagimgs-miktel an sich, und ist nicht als reines Öxvduloder Oxyd anzusehen, wie sich in der Folge er-geben wird.

§. 388 -

Auch einige Salze sind fähig die Metallezu oxydiern, z. D. der Salpeter; trägt manz. D. in Salpeter, den man in einem Schmelz-tiegel in Fluß bringt allmahlia Spicßglanzmetallein, so erfolgt eine mit Geräusch begleitete Ver-brennung (Verpuffen), und tvenn man nachbeendigter Arbeit die im Tiegel gebliebene trockneWeiße Masse von allen salzicbtcn Theilen durchAuswaschen mit Wasser befreiet, so bleibt ausdem Ftlrrum ein wcißeS glanzloses Pulver, dasSplcsiglanzoxyd sst.