S27
§. 385.
Das Wasser allein kann auch in einerhohen Temperatur, indem es zersetzt wird, manch«Metalle oxydullren. Treibt man daher Wasser,dämpfe über glühendes Eisen, oder über glühen,den Zink, so erhält man Wasserstoffgas, währendsich die Metalle oxyduliren.
§. 386.
Die vorzüglichsten Mittel zur Oxydationund Oxvdulakio» der Metalle bleiben aber immerdie Säuren. Hierbei finden nun folgende Fällestatt
r) entweder die Sauren begünstigen blos dieZerlegung des Wassers womit sie verbundensind, und das Metall vxydulirt und oxy,dirt sich auf Kosten des Sauerstoffs deckWassers, und es entwickelt sich blos Wasser,Poffgas. und das neuentstandene Oxydul oderOxyd löset sich in der Säure auf. Das istz. B. der Fall, wenn man Elfen, oderZink mit verdünnter Schwefelsäure, mitSalzsäure, mit Essigsäure ic. übergießt. Oder2) die Oxydulaiion oder Orudarion erfolgtwohl turch Zerlegung eines Theils der Säureselbst. Das findet vorzüglich bei solchenSäuren statt die gern einen Theil Sauer,stoff vrn sich lassen. Z» diesem Falle cnt,weicht gewöhnlich der Theil der Säure derseinen Sauerstoff ganz oder zum Theil andas Netall abgetreten hat gasförmig, unddas erkstandene Oxydul oder Ox»d löset sichin denjenigen Antheil der Säure auf, derrmzersitzl geblieben ist. So entweicht schwe«P -