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für sich keine Eigenschaft einer Säure, eben sowenig als die Grundlagen, aber wenn beide sichverbinden, so entstehe» erst die Säuren.
§. 480.
Es wird indessen nicht in allen Fällen wosich der Sauerstoff mir einer Substanz verbindeteine Säure erzeugt, so werden die meisten Me«takle indem sich der Sauerstoff mit ihnen verbin-der nur in Oxyde (§. 250.) nickt in Säurenverwandelt, und der Wasserstoff gibt mir demSauerstoff verbunden keine Saure, sondern Wasser.
§. 48 t.
So wenig man also schließen kann, daßallemahl eine Säure entstehen müsse, wenn derSauerstoff sich mit einem Körper verbindet, ebenso wenig folgt daraus, daß auch keine Säureentstehen könne ohne Gegenwart des Sauerstoffs.Lavoister's Annahme daß alle Säuren Sauer«stoff enthielten, weil er in den meisten welchenfand, war etwas zu weit ausgedehnt, denn meh,rere Säuren waren noch nicht zerlegt worden,und endlich fand man auch wirklich eine Sud«stanz, die alle Merkmale einer Säure besaß,und die keinen Sauerstoff enthielt, nähmlich dieHydrothionsäure.
§. 482.
Die Basen der Säuren können sich in sehrverschiedenen Verhältnissen mit den Sauerstoffverbinden. Es kann zwischen der Grundlageund dem Sauerstoffe entweder ein solches Der«hälkniß starr finden, daß erstere sich mit einergrößer» Menge Sauerstoff verbinde» kann, oder