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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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Theil Sauerstoff entziehen, vpydirt werden, undmir einem Antheil Schwefelsäure verbunden, inder Retorte zurückbleiben, während diejenigeSäure, die einen Theil ihres Sauerstoffs andas Quecksilber abgegeben hat, als schwcflicht«saure« Gas sich entwickelt, und mit dem vorge«schlagenen Wasser verbindet.

§. 534 -

Es ist aber gerade nicht nöthig, dafi manum schwefelichie Säure zu gewinnen die Schwerfelsäure mit Metallen erhitzt, sondern man kannsich mit mehrern Vortheile der Holzkohle dazubedienen, die der Schwefelsaure eben so gut«inen Antheil Sauerstoff entzieht, wie die Mertalle. Es entsteht hierbei freilich auch kohlenrstoffsaures Gas, das aber aus dem Wasser durchdas schweflichtsaure Gas wieder ausgekriebenwird. Am besten verfährt man dabei so: mannimmt eine geräumige gläserne Retorte, schütterin dieselbe einen Theil gröbliche gepulverte Holz«kohle, und drei Theile konzentrirte Schwefelsäure,und seht die Retorte so in ein Sandbad, daßihr Hals horizontal steht, in dem Hals befestigetman eine recht winklicht gebogene Glasröhre mitdem kürzern Schenkel, so daß der längere inein mir Wasser gefülltes Glas hinabgeht. Manerhitzt dann die Retorte so lange als sich nochGlas entwickelt, und beendiget die Arbeit, wenndas Wasser in der Röhre anfangt aufzusteigen,worauf schnell die Röhre aus dem Wasser ge«zogen werden muß. Zm Großen kann man dieRöhre in ein mit Wasser gefülltes hölzernes Faßhinabsteigen lassen, das man durch einen Hölzer«nen Quirl in Bewegung sehe» kann, um die

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