Theilen Wasser, und hebt sie auf. Diese Saureist ziemlich feuerbeständig, wird aber im Glüh«feucr allmählig doch zersetzt, gibt Sauerstoffgasa»S, und entwickelt arsenigte Säure. Sie ist,so wie die arsenigte Säure eine der giftigste»Substanzen.
§- 57r.
Schon der weiße Arsenik ist als eine Ver<binduug des metallische» Arseniks mit Sauerstoffanzusehen; wird dieser nun mir einem Gemischvon Salpetersäure und Salzsäure erhitzt, so löseter sich auf. zieht noch mehr Sauerstoff an, undgeht in den Zustand der vollkommenen Säureüber, die zurückbleibt während sich das Salpertergas und die Salzsäure verflüchtigen. DieSalzsäure befördert vorzüglich die AuflSung derarsenigten Säure, die in diesem Zustande derSalpetersäure mehr Berührungspunkte darbietet.In bloßer Salpetersäure ist die arsenigte Säurenicht auflLSlich, daher würde man sehr oft Sät,petersäure über die arsenigte Säure abziehenmüssen, ehe sie in Arseniksäure verwandelt werdenwürde, wenn man nicht Salzsäure mit zu Hülfenehmen wollte.
§. 57-.
Die Arseniksäurc ist für die Färbekunst undZeugdruckerei ein wichtiger Gegenstand, aber nochbei weircm nicht hinlänglich untersucht worden.Wenn man die mit Wasser sehr verdünnte Aresenikmure für sich als Br'tze anwendet, und danndie damit gebeitzten Stoffe in Harbcnfiotlen aus»färbt, so erhält man lehr angenehme, und zumTheil sehr feste Farben, die aber von denen