Buch 
1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
Entstehung
Seite
307
JPEG-Download
 

3o?

Zink ; phvSphorsaurer Wißmuth; phos,phorsaurer Spießglan,; phosphorsau«rer Nickel; phosphör saurer Kobalt;phosphorsaures Mangan; Phosphor,saures Titan; phosphorsaures Chrom;phosphorsaures Tellur.

An merk. Die Bereitung dieser Salze findet manin meinem Handbuch der Chemie. Bd. 4.2 te Ausgabe sämmtlich beschrieben.

Von der Arseniksaure.

§. 569 .

Die Arseniksäure ist eine Verbindungvon Arsenikmetall und Sauerstoff; mangewinnt diese Säure gewöhnlich indem man denweißen Arsenik, der als eine unvollkom,mene oder arsenichte Säure anzusehen ist.Mit noch mehr Sauerstoff verbindet.

§. 570.

Um die Arseniksäure zu bereiten schütte manin eine gläserne Retorte zwei Loth weißen Ar,senik, und übergieße derselben mit einer Mirschling aus einem Loth Salzsäure und sechsLoch mäßigstarker Salpetersäure, lege einenKolben unlutirr vor, und erhitze die Mischungim Sandbade. Es wird bald eine Auflösungerfolgen, und stch viel Salpnergas entwickeln,worauf man alles bis zur Trockniß abdestillirt.2» der Retorte bleibt eine weiße Masse zurück,welche die Ar senik säure ist. Sie zerfließtan der Luft, und stellt eine dicke saure Zlüsug»keil dar. Gewöhnlich löset man sie in sechsU 2