welche auf gleicher Art hervorgebracht werden,wenn man die arsenigte Säure als Beitze amwendet sehr abweichen. Da die Arseniksäureeine so giftige Substanz ist, so erfordert ihreAnwendung große Vorsicht.
Arseniksaure Salze.
§- 573 -
Von den arseniksauren Salzen mitalkalischer Grundlage verdienen vorzüglichdaS arseniksaure Kali, das arseniksaureNatrum und das arseniksaure Animo«ttiak in der Färbekunst näher geprüft zu wer«den; von den übrigen als den arseniksaurenKalk, den arseniksauren Barit, und denarseniksauren Slrvntian laßt sick wegenihrer SchwerauflLslichkeit im Wasser nicht leichteine Anwendung erwarten.
§> 574 -
Das arseniksaure Kali kann man aufeine doppelte Art gewinnen, einmahl indem mandie reine Arseniksäure mit Kali sättiget, oderauch dadurch, daß man gleiche Theile weißengepülverten Arsenik und Salpeter miteinander vermengt, und aus einer Retorte destilrlirt. Man erhält in der Vorlage Salpetersäure,und in der Retorte bleibt eine weiße Salzmassezurück, die arseniksaures Kali ist. Dieneutrale Mischung aus Arseniksaure und Kalt istsehr schwer kristallisirbar, und zerfließt an derLuft. Wenn aber die Säure prädominirt, so