bergwerkcn als eine feste überaus schwere, metalrtische glänzende Substanz.
§> 587-
Um die Wolframsäure darzustellen zerreibtman zwei Theile Wolframerz zu einem höchstfeinen Pulver, verment dieses mit seinem drei,sacke» Gewichte gereinigter Potasche, bringtdas Gemenge in einem Schmelztiegel, und schmilztes so lange bis alles ganz ruhig fließt, und gießtes dann aus. Die Masse wird um nack demErkalten gcpülvert, mir destilltrkem Wasser ge«kockt, und filcrirt. Die filirtrte Flüssigkeit ver»setzt man mit reiner Salzsäure so lange als nochein Niederschlag erfolgt, und dieser zu wieder«Hollen Mahlen mit Wasser ausgewaschen, im Ftl«trir gesammelt und getrocknet, stellt die Wolfram «säure dar. Zwar ist diese Wolframsäure nochnickt chemisch rein, aber zur Färberret bedarfsie keiner weitem Reinigung.
§. 588-
Bei jenem Proceß (§. ZZZ.) verbindet sichdie Wolframsäure während dem Schmelzen mitdem Kali, und löset sich mit demselben imWasser auf, während das Eisenoxyd und dasManganoxyd auf dem Filtro zurückbleiben. Wirddie Auflösung mit Salzsäure versetzt, so ent«steht salzsaures Kali, das im Wasser anflöslichbleibt, während sich die Wolframsäure nieder«schlägt.
§- 58Y-
Die Wolframsaure erscheint in Gestalt einet«eißcn Pulvers, das in 20 Theilen siedendem