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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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325
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§. 607.

Die Thonerde und die Zirkonerbegehen mit der Kohlenstoffsäure keine Verbindungein. wohl aber die Derillerde, y)ttererdeund Talkerde. Diese kohlenstoffsauren Salzesind sämmtlich im Wasser unauflöslich, es seydenn daß das Wasser einen Theil Kohlenstoffaureaufgelöst enthalte. Die kohlenstoffsaure Talkerdekömmt auch häufig in Quellwassern vor, aberman kann sie eben so ausscheiden wie den koh-lenstoffsaurcn Kalk, indem man nähmlich entwederdas Wasser kocht, oder mit der gehörigen MengeKalkwasser verseht.

§. 608.

Von den kohlenstoffsauren Metall,oxiden hat man in der Färberei noch keineAnwendung gemacht, auch werden sie, als solchewohl schwerlich jemahls in Gebrauch kommenkönnen, da sie sämmtlich im Wasser unauflöslichsind, und nur einige wenige sich in einem Was,ser auflösen welches Kohlenstoffsaure enthält z. D.das Eisen. Wie man ein solches Wasser davonbefreiet ist schon oben (§. Z04.) angezeigt worden.

Von der Weinsteinsäure und ihren Ver-bindungen.

§. 609.

Die Weinsteinsäure besteht aus Was-serstoff, Kohlenstoff und Sauerstoff inc n m besondern Verhältniß, das noch nicht aut-gemilteit worden ist. Sie kömmt im Pflanzen»